Joggen in 2021

Neujahrsvorsatz: 2022 Kilometer in 2022

Sonntag, 02.01.2022. Bielefeld. Heute bin ich 20 Kilometer gelaufen, um dieses Jahr ĂŒberhaupt etwas Sinnvolles zu leisten. Das Jahr 2022 ist also gelaufen. Besser wird es nicht – ein formschöner Satz, der in jedes Jahr hineinpasst (zumindest bei mir). Wobei, wenn ich mir meine Bilanz vom letzten Jahr anschaue:

In 2021 bin ich 1.540,4 km gelaufen.

Laut meiner Lauf-App sind das 174 AktivitĂ€ten. Pro Monat komme ich damit auf ernĂŒchternde 128,4 km – ein unerwartet niedriger Wert!

Ich bin ein wenig enttĂ€uscht. NatĂŒrlich, ich jammere ich auf hohem Niveau. Die Kilometer meiner beiden letzten Jahr sind in Summe höher als all die Kilometer, die ich je in meinem Leben davor gelaufen bin! Und im Vergleich zum Vorjahr habe ich mich um mehr als 200 km gesteigert. Aber, ich muss diese 150 Kilometer-Marke fĂŒr mich knacken, das sollte doch nicht so schwer sein!

Next Level: 2022

Also nehme ich mir ein neues Ziel fĂŒr diese Jahr vor:

2022 Kilometer in 2022 🏃

Um dieses Ziel zu erreichen, muss will ich 168,5 km pro Monat laufen. Ich rechne sofort per MS Excel meine aufsummierten Sollzahlen pro Monat aus:

  1. 168,5 km
  2. 337,0 km
  3. 505,5 km
  4. 674,0 km
  5. 842,5 km
  6. 1011,0 km
  7. 1179,5 km
  8. 1348,0 km
  9. 1516,5 km
  10. 1685,0 km
  11. 1853,5 km
  12. 2022 km

Das klingt nicht wirklich nach viel. Oder irre ich mich? Kurz nachdenken
 Woran lag es, dass ich im letzten Jahr auf nur knapp ĂŒber 1.500 km gekommen bin?

Das Problem im letzten Jahr, finde ich schnell heraus, waren die Monate Januar, Februar und der Dezember, in denen in kaum gelaufen bin. Wenn ich mich richtig erinnere, spielte das Wetter nicht mit. Es war zu kalt oder es regnete oder beides. Auch lag es an meiner Arbeitszeit, die an manchen Wintertagen lÀnger gingen als es dem Tageslicht recht war. Und vielleicht war ich im Dezember ein wenig faul und wollte auch mal Nichts machen.

Wenn ich so recht darĂŒber nachdenke, dann ist es nicht unwahrscheinlich, einen Monat mal weniger zu laufen. Sei es wegen des fehlenden Tageslichts oder Urlaub oder wegen Überstunden oder auch, weil der Körper durch Viren traktiert wird.

Doch bevor ich mir alles wieder schlecht rede oder eine Ausrede zu finden scheine, wenn ich zum Jahresende hin mein Ziel verfehle, halte ich zunÀchst fest:

Es wird besser bzw. besser werden 😅

Friedhof der guten VorsÀtze

Übrigens habe ich meinen Neujahresvorsatz »Böse vor acht« vom Vorvorjahr, also 2020, nicht eingehalten. Damit endet es wie viele vorher auf dem Friedhof der guten VorsĂ€tze. đŸ„€