Anachronie meines Tagebuches

Sonntag, 06.03.2022. Bielefeld. Ein bedeckter Himmel mit Ausbrüchen von Sonne.

»Liebes Tagebuch…«
»WAS IST DENN JETZT SCHON WIEDER?!«

triolenschaukler auf Twitter

Ich habe es versucht, dieses Tagebuchbloggen. Geboren aus einer Not, weil ich nach zig Jahren des Schreibens hunderter Artikel mich beim Wiederholen des Geschriebenen ertappte, hoffte ich, durch das chronologische Schreiben aus Ereignissen meines Lebens, diesem Mangel meines Gedächtnisses, beizukommen. Aber leider funktioniert mein Kopf nicht so, so gern ich es hätte. Nur widerwillig presste ich Artikel heraus, mit dem Ergebnis: Ich bin im Dezember des Jahres 2020 hängengeblieben.

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Neujahrsvorsatz: 2022 Kilometer in 2022

Sonntag, 02.01.2022. Bielefeld. Heute bin ich 20 Kilometer gelaufen, um dieses Jahr überhaupt etwas Sinnvolles zu leisten. Das Jahr 2022 ist also gelaufen. Besser wird es nicht – ein formschöner Satz, der in jedes Jahr hineinpasst (zumindest bei mir). Wobei, wenn ich mir meine Bilanz vom letzten Jahr anschaue:

In 2021 bin ich 1.540,4 km gelaufen.

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Der verlorene Duft meines Duschgels

Kleines Vorspiel

Tag Null: Der Tag, an dem ich mich mit COVID-19 ansteckte
Tag Vier: Wie es sich anfühlt, COVID-19 zu haben
Tag Fünf: Zustandsanalyse meines Körpers

Freitag, 11.12.20. Bielefeld. Tag Sechs. Teil 1.

Ich bin wach. Auf dem Weg zum Bad. Und irgendetwas stimmt hier nicht. Das Gefühl ist bereits da noch bevor mein Ich es aus dem Dämmerzustand des Schlafs ins Wache geschafft hat. Es ist ein ungutes Gefühl wie ein Jucken an einer unerreichbaren Körperstelle.

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