Ich, mein Köper und das Bett

Donnerstag, 21.03.19. Bielefeld.

Ich habe Probleme im Bett.

Ich wache zu früh auf, meistens so gegen 5 Uhr, und daran scheint nichts etwas ändern zu können. Daher versuchte ich, meinen Körper zu überlisten und ging gestern früher ins Bett. Es war vor 22 Uhr. Ich dachte an entspanntes Zu-Bett-Gehen, in Ruhe ein Buch lesen und ein wenig in Gedanken den Tag Revue passieren. Das klang so wundervoll! Doch kaum lag ich im Bett, schlief ich ein und wache mitten in der Nacht auf. So ein Mist!

Ich greife nach dem Smartphone, um mir Gewissheit zu verschaffen und ein gnadenloses 3:38 leuchtet kalt auf dem Display auf. Zu früh, um aufzustehen, zu spät, um weiterzuschlafen. Dennoch drehe ich mich zur Seite und versuche, weiter zu schlafen. Es gelingt mir nach einer gefühlten Ewigkeit, aber da meldet sich auch schon mein Smartphone. Ich wache auf wie besoffen und der Morgen fühlt sich zum Kotzen an.

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Keine zwei Euro.

Montag, 18.02.19. Bielefeld.

16,5 Grad mit Sonne. Wunderbar mild. Ich bin wieder früher aus der Arbeit zurück und laufe los. Das überrascht meinen Körper. Der befindet sich noch im Büro-Arbeitsmodus – oder heißt es Winterschlaf?!

Die Sonnenstrahlen funkeln mir etwas auf dem Asphalt entgegen.

Ich werde langsamer und beuge mich hinunter zu dem kleinen, runden Ding. Beim Joggen trage ich nämlich keine Brille, das schützt mich vor Ablenkungen und macht die Welt ein wenig schöner. Meine Kurzsichtigkeit ist wie ein Gaußscher Weichzeichner (oder Schöntrinken), der alles in meinem Sichtfeld miteinander unscharf vermischt und ein attraktives Durchschnittsbild schafft.

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Respekt oder Bloggen wie Damals™

Bielefeld heute. Wolkenlos. Dunkles Blau schimmert tief wie der Meeresgrund am Strand von Antalya. Das Thermometer auf der App zeigt 33°C. Mein Körper meldet kurz vor Hitzschlag. Aber das ist nur ein Gefühl. Also nicht objektiv, vor allem nicht, wenn man wie ich bei diesen Temperaturen joggt. Jetzt ist es schon im verregneten Bielefeld wärmer als im Süden, denke ich mir, kommt jetzt die viel gefürchtete Klimatisierung des Abendlands? Wo bleiben die Obergrenzen? Nein, ich habe noch keinen Sonnenstich. Aber konnte ich mir wirklich selbst glauben? „Respekt oder Bloggen wie Damals™“ weiterlesen

Laufen in alten Pfaden

Laufen in alten Pfaden
Diese Woche regte ich mich unnötig auf. Mehr sollte es nicht werden. Ich will mich nicht aufregen. Der Gedanke daran, regt mich auch auf. Als heute die Sonne so einladend schien, ging ich Joggen. Ich kann dann abschalten und entspannen. Ich mag das Laufen durch den Park und durch die kleinen Gassen. Was ich nicht mag, sind viele Menschen, die den Weg versperren. Sie stören meinen Rhythmus und reißen mich aus meiner Gedankenwelt heraus. Als ich in eine enge Gasse einbog, entdeckte ich einen Müllwagen am Ende der Straße!

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