Meine Lesegeschwindigkeit für »Three Women – Drei Frauen«

Sonntag, 09.02.20. Bielefeld.

Das erste Buch, bei dem ich meine Lesegeschwindigkeit gestoppt habe, war Atwoods »Report der Magd«. Für das Lesen des Buchs benötigte ich mehr als 9 Stunden. Jetzt habe ich meine Lesezeit beim nächsten Buch gemessen. Es ist »Three Women – Drei Frauen« von Lisa Taddeo (Amazon Werbelink).

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Mein flacher Bauch an einem Tag

Sonntag, 09.02.20. Bielefeld.

Die Nacht und mein Schlaf sind bekanntlich keine Freunde, aber heute Nacht erreichte es schon eine neue Qualität. Ich könnte sagen, ich hätte beschissen geschlafen, wenn man überhaupt von Schlafen reden könnte. Bis 3 Uhr nachts lag ich mit Schmerzen im oberen Bauchbereich wach im Bett. So begann meine Blinddarmentzündung, daher befürchtete ich wieder etwas Ernsthaftes und verfluchte in meiner Verzweiflung den Salat mit den komisch riechenden Hühnchen Stückchen. Warum musste ich ihn auch am Abend essen?!

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Beauty-Shopping für voluminöse Wimpern

Samstag, 08.02.20. Bielefeld.

Bella, wie der Name schon sagt, braucht eigentlich keine Beauty-Produkte, aber sie bekam nun einmal einen 200,- Euro Beauty-Gutschein von ihrem Mann geschenkt. Also bleibt ihr nichts anderes übrig, als diesen Gutschein für ein Versprechen auf noch mehr Beauty einzulösen. Und ich als ihr bester Freund darf an diesem Beauty-Ereignis teilhaben – quasi als schmuckes Beiwerk und, seien wir ehrlich, als Mann lernt man schließlich immer gerne etwas dazu.

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Thermomix®-Modellwechsel: Kumpel erzielt Vergleich im Prozess gegen Vorwerk

Donnerstag, 30.01.20. Bielefeld.

Auf der Thermomix® Seite des TM5 heißt es »Koch` dich glücklich!« (Stand 16.02.20), aber was da zum Kochen gebracht wurde, war das Gemüt und die Nerven meines Kumpels Dean Mortison, denn der kaufte den Thermomix® TM5 etwas über einen Monat vor dem Erscheinen des TM6 (und verpasste damit knapp den Stichtag 20. Februar und 8. März, um das Wechselangebot von Vorwerk annehmen zu können). Dieser aufsehenerregende Modellwechsel ist ein kleines Lehrstück über das Sich-Unglücklich-Machens.

Ich kann noch heute seine Verärgerung nachvollziehen, denn, wäre es mir passiert, ich würde mich ebenso verarscht fühlen. Und obwohl wir uns beide einig waren, entspann sich zwischen uns ein seltsames Streitgespräch, in dem meine Nerven durch den nicht vorhandenen Mixer gedreht wurden und dessen Verlauf ich bis heute nicht verstehe.

Natürlich sind wir beide selbst schuld, denn, was passiert sonst, wenn zwei streitbare Rechthaber, angefüttert mit Halbwissen, sprachlich aneinandergeraten, die sich wie eitle Gockel aufplustern, um Rücken an Rücken gegeneinander anzukämpfen? Viel Herumgegackere und ungelegte Eier. Das klingt völlig bescheuert und ist es immer noch. Es muss vermutlich dieser streitbare Wesenszug gewesen sein, der ihn zu einer Klage gegen Vorwerk veranlasste.

Und mit einem Link in die WDR Mediathek vom 29.01.20 zeigte er mir, dass er sich mit Vorwerk auf einen Vergleich geeinigt hatte (Minute 13:50 im Video) – also hatte er das Verfahren gewonnen (Details hier)!

Damit hätte ich nicht gerechnet, denn es hing m.E. an dem genauen Wortlaut der Repräsentanten ab – würde sie gegen das Unternehmen aussagen, für das sie arbeitet? Andere vor ihm sind mit ähnlichen Klagen gerichtlich gescheitert (siehe diesen Beitrag in der WDR Mediathek vom 09.01.20).

Disclaimer. Bevor ich mein Streitgespräch hier wiedergebe: Ich zitiere hier frei aus meinem Gedächtnis heraus, also alles sehr subjektiv und einseitig. Ich bin auch kein Jurist. Daher beim Lesen bitte immer daran denken: Ich kann etwas oder vieles falsch verstanden und auch falsch wiedergegeben haben. Weiterhin habe ich Dean Mortison informiert, dass ich über unser Gespräch und sein Verfahren blogge. Den Inhalt kennt er nicht (würde er vermutlich wieder komplett anders sehen und sich immer noch mit mir streiten und ich mitmachen).

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Meine Lesegeschwindigkeit für »Der Report der Magd«

Donnerstag, 23.01.20. Bielefeld.

Beim Literarischen Quartett im ZDF hat mich von jeher die Menge der gelesenen Bücher von den einzelnen Teilnehmern des Quartetts beeindruckt. Wann haben sie die Zeit, so viele Bücher für diese Sendung zu lesen und sich all die Details zu merken?! Das sind Profis dachte ich mir.

Aber einmal in der Welt konnte ich diesen Gedanken nie wirklich loswerden. Wann immer ich im Internet – wo sonst? – auf Seiten von Leseratten treffe, also Lesern, eigentlich Leserinnen, denn es sind vorwiegend Frauen, die sehr viele Bücher lesen, taucht plötzlich diese Frage wieder auf, als wäre sie nie fortgewesen. Auch bei den Hobbylesern beeindruckt mich nicht nur die Menge ihrer gelesenen Bücher, sondern auch wie viele sie in kurzer Zeit schaffen. Also doch nicht eine Sache der Profis?

Also stellte ich mir selbst die Frage, wie lange ich für das Lesen eines Buchs brauche und ob ich nicht einfach ein viel zu langsamer Leser sei, auch wenn schnelles Lesen niemals mein Ziel war und ist. Ich nahm mir vor, meine gesamte Lesezeit zu stoppen und das Ergebnis überraschte mich.

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