Die Frau im Fahrstuhl

Auf dem Display der gesuchten Person leuchtet eine Nachricht auf und ich frage mich, warum die Beamten sie nicht per Handy Ortung versuchen, ausfindig zu machen. Es handelt sich um eine Szene aus der ansonsten gut gemachten Miniserie »Collateral« auf Netflix.

Abends nach der Arbeit auf meinen ausgedehnten Radtouren auf einem Hometrainer fallen mir Fehler dieser Art häufiger auf (dabei meine ich keinen Patzer wie bei Designated Survivor). Ich bin mir nicht sicher, ob das häufige Serien- und Filmeschauen auf Netflix mich zu einem aufmerksameren und kritischeren Zuschauer macht oder, ob es an etwas anderem liegt, wie z.B. an den Büchern, die ich lese.

Ich bin mir nicht sicher, ob das häufige Serien- und Filmeschauen auf Netflix mich zu einem aufmerksameren und kritischeren Zuschauer macht oder, ob es an etwas anderem liegt, wie z.B. an den Büchern, die ich lese.

Das Buch, das mich zu diesem Artikel und der Überschrift inspirierte, stammt von Blake Synder und hat den Titel: »Rette die Katze! Das ultimative Buch übers Drehbuchschreiben« (Amazon Werbelink).

Als ich nach dem Lesen des Buches mich wieder auf mein Trimmrad setzte, schaute ich mir dabei den Film »Die wahren Memoiren eines internationalen Killers« an. Der Trailer machte einen guten Eindruck und Kevin James fand ich schon immer sympathisch (manchmal sogar lustig).

Dieses Video ansehen auf YouTube.

„Die Frau im Fahrstuhl“ weiterlesen

Der Albtraum und die Schlaf App

Wie ein Mensch zu dir steht, erkennt man daran – so heißt es –, wie er in einer Extremsituation gegenüber dir reagiert. Wenn das wahr ist, gilt es vielleicht auch für unsere Apps auf unseren Smartphones, die uns täglich, stündlich, jede Minute auf Schritt und Tritt bis in den Schlaf begleiten.

„Der Albtraum und die Schlaf App“ weiterlesen

Das Chaos, die Verzweiflung und der annullierte Flug

Freitag, 12.07.19 Frankfurt.

Würde mir jemand diese Geschichte so erzählen, würde ich »Blödsinn!« rufen und denjenigen für einen totalen Versager halten, weil derjenige in einem deutschen Flughafen nicht zurechtkommt. Ich meine, hey, hier ist doch alles super organisiert.

Aber so ist das, wenn du etwas selbst erlebst und in deinem Leben an diesen Punkt gelangst, für den du eigentlich zu cool arrogant bist und dort gerne einfach jemanden anbrüllen möchtest, aber du völlig ausgehebelt wirst, weil du niemanden findest, der dafür zuständig ist.

Jetzt bin ich an diesem Punkt und so wütend und vielleicht auch verzweifelt. Ich will einen klaren Gedanken fassen, alles andere ergibt keinen Sinn bzw. ändert nichts an meiner aktuellen Situation. Es kostet mich jedoch Kraft, meine Gedanken auf den nächsten, sinnvollen Schritt zu konzentrieren. Sie wollen gleichzeitig in verschiedene Richtungen ausschlagen. Allesamt in eine unangenehme.

Wie fragil meine selbsterschaffene Welt doch ist und wie dünnhäutig sie sein kann. Als mein Hinflug nach Salzburg nervenaufreibend verlief, rechnete ich zumindest mit einem angenehmeren Rückflug.

Pustekuchen! Wenn man denkt, es geht nicht schlimmer, dann belehrt irgendjemand – wer immer das auch ist, zeige sich! – einen eines Besseren.

Ich stehe inmitten trostloser Massen von wütenden und verzweifelten Reisenden, die sich zu hunderten vor den Informationsschaltern der Lufthansa im Frankfurter Flughafen erbrechen. Dahinter professionelle Gesichter in adretter Uniform. Dazwischen Schalter, die wirken wie unüberwindliche Barrieren und nur Zeit fressen statt zu helfen.

„Das Chaos, die Verzweiflung und der annullierte Flug“ weiterlesen

Workshop

Mittwoch bis Donnerstag, 10. – 11.07.19. Salzburg (Österreich).

Es muss zwischen Kindergarten und Grundschule gewesen sein, so genau erinnere ich mich nicht, als mich ein Erwachsener fragte, wohin ich in den bevorstehenden Ferien reisen würde.

Ich sagte etwas wie »Aust, Austrrr, Austrrrahhhiii…«. Ich erinnerte mich nur vage an das, was meine Eltern gesagt hatten. Ich kannte das Land nicht.

»Australien?«

„Workshop“ weiterlesen

Agile Flugbuchung nach Salzburg

Dienstag, 09.07.19. Düsseldorf Flughafen.

Gerade noch gut gegangen. Aber es war knapp. Zu knapp. So knapp, dass es mich bis hierher Nerven und vor allem Schweiß gekostet hat. Ich sitze jetzt am Düsseldorfer Flughafen Stunden früher als geplant und alleine ohne die Kollegen.

Als ich mein Smartphone wieder einschalte, trudeln mehrere WhatsApp Nachrichten ein. In einer fragt mich mein Arbeitskollege R., ob ich bereits Düsseldorf erreicht hätte. Losgeschickt hat er sie um 13:19 Uhr. Das ist jetzt knapp eine Stunde her.

Was soll ich ihm antworten? Dass ich ziemlich angepisst bin? Wie knapp das alles war? Dass ich mich nicht auf andere verlassen hätte sollen, als sie für mich die Firmenreise nach Österreich zu unserem Kunden gebucht hatten bzw. meinten, es organisiert, also delegiert, zu haben?!

„Agile Flugbuchung nach Salzburg“ weiterlesen