Über einen unwillkommenen Gast und die perfekte Nähe

Bielefeld heute. Die Sonne scheint heiter herab, als würde sie etwas aushecken, während dicke Luft auf kalte Luft trifft.

Ich habe einen Gast bei mir. Uneingeladen und unwillkommen. Sie findet mich dennoch unglaublich anziehend. Eben tanzte sie mir auf der Nase herum. In genervten Momenten nannte ich sie liebevoll »Mistfliege!«. „Über einen unwillkommenen Gast und die perfekte Nähe“ weiterlesen

Wenn Millionen Affen Schreibmaschine schreiben

Hat jemand von euch beim Lesen eines Textes je gedacht: »Gib irgendeinem Affen eine Schreibmaschine, und er schreibt genauso gut, wenn nicht besser!«?

Nein?

Ich auch nicht.
Höchstens, wenn es sich um einen sehr intelligenten Affen handelte.

Aber, dass Affen etwas Sinnvolles schreiben ist von der Wahrscheinlichkeitsrechnung her gesehen gar nicht so abwegig. Sie brauchen nur eine Schreibmaschine.
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»Du kommst hier nicht rein«

Vorspiel

Bielefeld heute. Die Mülleimer sind geleert und werden bald wieder voll sein. Das geht schnell.

Besuch einer Disco – aus dem Leben eines Türken

Wenn der Türsteher gut drauf war, dann sagte er auch mal »Heute nur für Stammgäste« und gab einem die vage Hoffnung, doch irgendwann mal in diese Disco hinein zu kommen.

Wenn ich dann fragte, wie ich Stammgast werden könnte, ohne jemals hineinzukommen, zuckte er desinteressiert die Schultern. War ihm doch egal.

Andere waren gnädiger und gaben mir Tipps wie »zieh dir andere Schuhe an«, während ein anderer mit weißen Turnschuhen an mir vorbei schlürfte.

Ein weiterer Tipp: »Zieh dir eine andere Hose an«, während ein anderer mit zerschlissener Hose und Löchern unter den Knien an mir vorbei ging.

Und noch ein Tipp: »Zieh dir ein Hemd an«, während ein anderer mit aus der Hose gezogenem T-Shirt an mir vorbei lief.

Wäre es möglich, hätte ich auch mein Gesicht austauschen sollen. Aber das sagten sie nicht. „»Du kommst hier nicht rein«“ weiterlesen

Wie ich mich Menschen öffnete und es in die Hose ging

Der Tag war jung und lauerte ungezogen am Morgen, während die Sonne sich noch hinter Wolken versteckte und milde Schatten auf meinen Garten warf. An jenem Tag beschloss ich generös, offener gegenüber Menschen zu sein und öffnete mich weit mehr als mir lieb war.

Es klingelte an der Tür. „Wie ich mich Menschen öffnete und es in die Hose ging“ weiterlesen

Parken vor fremden Häusern oder Wie ich meine Perspektive änderte

Ich mochte das nicht. Kleine Veränderungen in meiner täglichen Routine. Dann reagierte ich ein wenig gereizt. Vor allem, wenn ich anderen die Schuld dafür geben konnte. Das mit dem Zuhause-Parken war eine dieser Situationen.

Versucht ihr auch nicht, möglichst nah an eurem Haus zu parken? Vielleicht direkt vor eurer Haustür? Und je häufiger es euch gelang, desto mehr wurde es zum Teil des eigenen Besitzes(Anspruchsdenkens). „Parken vor fremden Häusern oder Wie ich meine Perspektive änderte“ weiterlesen