Workshop

Mittwoch bis Donnerstag, 10. – 11.07.19. Salzburg (Österreich).

Es muss zwischen Kindergarten und Grundschule gewesen sein, so genau erinnere ich mich nicht, als mich ein Erwachsener fragte, wohin ich in den bevorstehenden Ferien reisen würde.

Ich sagte etwas wie »Aust, Austrrr, Austrrrahhhiii…«. Ich erinnerte mich nur vage an das, was meine Eltern gesagt hatten. Ich kannte das Land nicht.

»Australien?«

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Die schreiende Email oder Glück gehabt

Montag, 13.05.19. Bielefeld.

Letzte Woche setzte ich meine Performance Optimierung für meinen Kunden erfolgreich um. Und da es auch nicht viel zu tun gibt (abgesehen von dem Kleinkram, das ungeplant Staub aufwirbelt), denke ich mir heute Morgen, ich gehe den Tag entspannter an.

Entspannt bedeutet für mich, nicht um 5 Uhr morgens aufzustehen, weil ich wach bin, sondern einfach ein wenig länger liegen zu bleiben, in der Hoffnung, ein wenig weiterschlafen zu können. Tatsächlich klappt es auch, aber halt nur ein wenig (daher ist das Entspannt ein wenig übertrieben).

Also fahre ich zirka eine Stunde später als üblich los. Es ist kurz vor 7 Uhr bei klarem Himmel und sonnigen Aussichten. Und trotz des regen Verkehrs auf dem Ostwestfalendamm genieße ich den Morgen. Das ist ok, um diese Uhrzeit herrscht anscheinend viel Verkehr. Als sich ein Lächeln in mein entspanntes Gesicht schleichen will, entdecke ich plötzlich Autos mit aufgehenden Warnblinkern.

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Das Programmieren und seine finsteren Seiten

Donnerstag, 15.11.2018. Ich bin ein Frühchen. Mit 13 Jahren begann ich zu programmieren. Seitdem habe ich im Grunde nie damit aufgehört, denn warum sollte ich mit etwas aufhören, das mir Spaß macht. Daher kann ich mir ein Leben ohne Programmieren schwer vorstellen. Das Doofe ist nur, ich werde nicht jünger.

Ich werde also gegen meinen ausdrücklichen Willen älter. Älter zu werden bedeutet nicht nur, dass man nicht mehr ins Bild des jungen, hippen Entwicklers passt, sondern auch immer »teurer« wird.

Dann gibt es noch den Trend Nearshoring, wo u.a. Teile eines Projekts wie die Umsetzung (oder auch alles) an ostdeutsche Unternehmen ausgelagert werden.

Entgegen dieser Trends nimmt mein Programmierumfang wie so ein Bauch bei meinen Kunden zu. Eigentlich finde ich das nicht so schlimm, nur bin ich Berater für IT Prozesse, spezialisiert auf SAP CRM. Je mehr ich beim Kunden umsetze, desto häufiger werde ich vom Kunden für weitere Implementierungen angesprochen. Ich bin also Opfer meines Erfolgs!

Es gibt aber eine Schattenseite bei der Implementierung, über die niemand offen spricht. In diesem Schatten lauern nämlich Dokumentation, Entwicklertests und in der finstersten Ecke die Bearbeitung von Fehlern auf dem Produktivsystem.

Schade, dass ich diese drei finsteren Gestalten nicht einfach auslagern kann!
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Wie man IT-Projekte zum Erfolg bringt: Kleine Ideen ganz groß

»Geil!«

Das Wort »connected« stand rechts oben auf der Webseite. Es sah alles andere als spektakulär aus, aber diese Kleinigkeit, die fast schon banal wirkte, kämpfte sich durch diverse Schichten des SAP CRM 7 bis an die Oberfläche hindurch, um dort weitere Ebenen und Systeme zu durchqueren, bis es endlich dort oben auf dem Bildschirm angekommen in grüner Schrift aufzuleuchten begann.

Wer SAP kennt, der weiß, dass nichts daran so einfach ist, vor allem nicht, wenn man in dessen Oberfläche (UI) für die Contact Center Lösung (Interaction Center WebClient genannt) etwas umsetzt, was von der Software so nicht vorgesehen wurde.

Aber das war es nicht, was den Mitarbeiter meines Kunden (ein anderer als dieser) zu seinem begeisterten Aufruf verleitete, sondern die Idee, genau diese Information überhaupt und dort zu platzieren. Der Mitarbeiter erkannte sofort, die weitreichende Bedeutung meiner Umsetzung.
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Wie man das Denkkorsett von Bedenkenträgern aufschnürt

Mein Kunde ruft mich an, genauer gesagt, der Mitarbeiter meines Kunden. Er möchte unsere kleine Lösung einem kleinen Kreis von ausgewählten Kollegen vorstellen. Darauf freut er sich, denn er ist ein bisschen stolz auf das Ergebnis – und ich ebenso.

Wir beide haben über mehrere Tage und Wochen immer wieder an der Anwendung, für die er verantwortlich ist und die ich konzipiert und entwickelt habe, gearbeitet. Wir schauten uns regelmäßig die Teilergebnisse an. Dachten über weitere Funktionen nach, die dann in kleine Verbesserungen und Erweiterungen mündeten. Und bei jedem dieser Schritte fanden wir immer mehr Gefallen an dem, was wir sahen und uns ausgedacht hatten, denn es wurde besser als wir uns zuvor hätten vorstellen können.
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