Agile Flugbuchung nach Salzburg

Dienstag, 09.07.19. Düsseldorf Flughafen.

Gerade noch gut gegangen. Aber es war knapp. Zu knapp. So knapp, dass es mich bis hierher Nerven und vor allem Schweiß gekostet hat. Ich sitze jetzt am Düsseldorfer Flughafen Stunden früher als geplant und alleine ohne die Kollegen.

Als ich mein Smartphone wieder einschalte, trudeln mehrere WhatsApp Nachrichten ein. In einer fragt mich mein Arbeitskollege R., ob ich bereits Düsseldorf erreicht hätte. Losgeschickt hat er sie um 13:19 Uhr. Das ist jetzt knapp eine Stunde her.

Was soll ich ihm antworten? Dass ich ziemlich angepisst bin? Wie knapp das alles war? Dass ich mich nicht auf andere verlassen hätte sollen, als sie für mich die Firmenreise nach Österreich zu unserem Kunden gebucht hatten bzw. meinten, es organisiert, also delegiert, zu haben?!

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Grundlos Stress oder Wohin führt dein Weg?

Es ist sehr einfach, sich in Stress zu versetzen.

Bei mir beginnt es mit dem ersten Schritt beim Gehen.

Ich kann nicht normal gehen. Das habe ich letzte Woche wieder auf dem Heimweg bemerkt. Mit jedem Schritt werde ich schneller, einfach so, als würde ich gegen etwas anlaufen. Und während ich, ohne den Grund zu kennen, schnell gehe, wirkt sich das auf meinen Körper aus. Erhöhter Puls, schnelleres Atmen, verengte Augen, zusammengezogene Augenbrauen. Ein Gesicht, das in sich zusammen gezogen ist.
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Burnout mit WhatsApp

Entspannt sitzt Hagen Rether bei Freunden am Tisch als deren 14/15-jähriger Sohn mit dicken Ringen unter den Augen hereinkommt und für Erstaunen und Entsetzen sorgt. Der junge Mann hatte einen Fehler begangen: Während seines Sports hatte er »für zwei Stunden sein Smartphone ausgehabt. Jetzt hat er es wieder angemacht und hat 250 WhatsApp Mails.«

Allein vom Zuhören war Hagen Rether fertig. „Burnout mit WhatsApp“ weiterlesen

Einen Aufreger mit Morgenverkehr zum Wachwerden, bitte!

Bielefeld an einem beliebigen Werktag. Aus einem unruhigen Schlaf wachte ich viel zu früh auf, während mein Wecker noch ahnungslos schlummerte. Ich ließ ihn weiterschlafen, denn der konnte nichts dafür. Er hat auch keine andere Wahl, wenn ich ihn abends stelle (hatte ich denn eine?).

Manchmal, dachte ich mir, will der Wecker mich doch nur mit seinen verzweifelten Schreien vor den Gefahren des Tages warnen. Aber ich hörte nicht auf ihn und lief schlaftrunken durch den lauernden Morgen mit Verkehr. „Einen Aufreger mit Morgenverkehr zum Wachwerden, bitte!“ weiterlesen