Im richtigen Leben aktualisieren schlechte Zeiten unsere Freundeslisten.
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Herr Hanswurst zählte seine Schritte als er durch die sommerlichen Gärten schritt. Eins, zwei, drei… als ihn ein Summ, Summ, Summ aus den Takt brachte.
Er blickte sich um, und seine hellbraunen Augen bohrten sich tief in die Landschaft. Aber er sah nichts. Nur Wiesen mit gelb gesprenkelten Blumen, die sich sanft im Wind wogen.
Also von neuem. Ein, zwei, drei… – summ, summ, summ. Herr Hanswurst zuckte und hielt den Atem. Da war es wieder dieses störende Summen! Wieder blickte er um sich und während seine Augen sich verengten und den Horizont absuchten, ballten sich seine Fäuste. Trotzdem sah er wieder nichts. Was hätte er auch sehen sollen, denn er wusste nicht, wonach er suchen sollte.
Gut, sagte er sich und setzte seinen Marsch fort. Vier, fünf,… summ, suMM, SUMM und dann ein PENG! Etwas knallte gegen seinen Kopf.
Ich bin getroffen!

Ich saß in einem Meeting am Rande Barcelonas. Der Raum war gut gekühlt, dennoch erhitzten sich darin Köpfe und Gemüter. Dort traf ich mich als externer Berater meines Kunden aus Deutschland mit dem Berater des spanischen Kunden meines Kunden – also Externe unter sich. Wir konnten uns in Ruhe die Köpfe einschlagen und klappte etwas nicht, konnten alle sagen: Die Berater sind schuld! Eine wunderschöne Win-Win-Lose-Lose-Situation.
»Bin ich der Richtige für dich?«
»Lass mich darüber leben«, sagte sie. Diese Frage erforderte eine wohlüberlegte Antwort. Oder Sicherheit.
Also begann sie.