
Eiskaltes Wasser. Trübe Dunkelheit. Blau-mattes Licht durchbrach die Eisdecke über mir. Schock. Starre. Mein Körper plumpste wie ein Stein bis zum Grund. Wehrlose Bewegungslosigkeit. Mit aufgerissenen Augen blickte ich panisch nach oben. Die Plötzlichkeit der Kälte hatte meinen Körper in sich zusammenziehen lassen und meine Seele für einen Moment wie Zahnpasta aus einer Tube aus ihr herausgequetscht. Für diesen kurzen Moment verlor ich jegliche Kontrolle über meinen Körper, über meine Gedanken und über mein Leben. Das Wasser schloss mich ein und fesselte mich mit Kälte. Angst. Panik. Eine Ewigkeit verging. Dann ein Schrei. Gefangen in Hunderten von Luftbläschen eilten dicht-gedrängte Kügelchen silber-schimmernd aus meinem Mund nach oben. Zerplatzen ungehört an der unteren Seite der Eisdecke. Dunkle Schatten tanzten auf dem Eis. Plötzliche und unkontrollierte Schwimmbewegungen, bedrängt von einem Gedanken: »Schwimm nach oben!«
Kategorie: Social Life
Wenn ich mit meiner sehr guten Freundin Bella unterwegs bin, begebe ich mich in eine abenteuerliche Entdeckungsreise durch einen subtilen Mikrokosmos vager Andeutungen und Unverbindlichkeiten, in denen wir Männer ständig leben aber kaum etwas miterleben und meistens keinen Zugang haben – es ist die bunte Welt der Frauen. Du weißt nie, wann du Teil dieser Welt wirst und plötzlich bist du mittendrin. So auch heute beim Essen.
…aber keine für Pralinen – wer das behauptet, hat noch nie welche gekauft. Es gleicht vielmehr einer Schachtel aus einer Fast-Food-Kette. Heute war ich bei McDonalds.
Malia hörte ich bereits an der Tür, bevor ich die Party betrat. Sie saß in der Küche, gestikulierte und diskutierte laut. Auf der Privatparty kannte ich niemanden, aber mein Kumpel Jimmy wollte unbedingt dorthin. Vorsorglich schraubte er meine Erwartungen so weit herunter, dass es nur noch aufwärts gehen konnte. Als ich sie dann sah, war ich von ihr sofort angetan. Sie war einfach sehr hübsch.



