Vielleicht bin ich verdorben. Auf jeden Fall war ich neugierig. Ein Weltbestseller, der Millionen von Frauen ansprach. Mir stand also etwas sehr aufregendes bevor. Es war dann auch sehr aufregend und vor allem eine schnelle Nummer mit vielen Unterbrechungen – mit so vielen Unterbrechungen, dass ich es nur mit Mühe bis zum Track 4 schaffte. Das Hörbuch „Shades of Grey – Befreite Lust“ mit seinen 1.000 min. für 12,- € verführte mich. Die Worte Stephen Kings halfen etwas nach: die Beschreibung der Sexszenen seien gut gemacht. Bis dorthin schaffte ich es jedoch nicht. Dabei begannen die ersten wenigen Sekunden überraschend und vielversprechend.
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Zärtlich tastet sich die Zunge an das rosafarbene Fleisch. Das Aroma ist etwas für spezielle Liebhaber. Bei dieser erotischen Spielart leckt die Zunge den Teil des Arsches, der sich der Welt öffnet. So ekelhaft die Vorstellung für viele von uns sein mag, dürfte die Anzahl der Darmbakterien, die in diesem Moment oral aufgenommen werden um ein vielfaches geringer sein als der Biss in den Burger einer Ratinger Burger King-Filiale 1. Dazu müsste man wirklich sehr tief eindringen.
Hinter der schönen, bunten Fassade versteckt sich etwas. Natürlich freuen wir uns über das schön-verpackte Geschenk und dessen Inhalt. Die neue Facebook-Funktion, die Freunde in der Nähe anzeigt, klingt gut, hat aber wie vieles ihre dunkle Seite.
Stellt dir vor, du sitzt auf der Donnerschüssel und Facebook sagt dir, dass dein Kumpel gleich neben dir kackt. Sofort könnt ihr ein Furzcontest einleiten. Das ist lustig. Also spielen wir mal weiter…
Kennst du das? Du willst dich mit einem Menschen auf einen Kaffee treffen. Draußen die ersten warmen Sonnenstrahlen auf deinem Gesicht fühlen. Das bunte Treiben in der Stadt auf dich einwirken lassen. Dich genüsslich in einem Holzstuhl mit geflochtenem Muster zurücklehnen. Du freust dich auf den Moment, wo du langsam den Zucker in deinem Kaffee umrührst und dich auf den ersten Schluck vorbereitest. Und dann kommt dieser Mensch zu spät. Viel zu spät.
Das regt dich auf. Wieder. Dann regst du dich noch mehr auf. Denn dieser Mensch ist jemand, der ständig zu spät kommt. Damit konntest du dich nie abfinden. Das wäre ok, wenn dieser Mensch nicht ständig diese Unruhe verbreiten würde.»Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast« lauten die meisten Reaktionen auf Statistik.
Ehrlich, ich finde diesen Ausspruch extrem dämlich. Denn die meisten Menschen haben nichts mehr als diesen Spruch zur Statistik zu bieten. Sie wissen einfach nichts darüber und kokettieren mit ihrem Unwissen, die einfach nur von Faulheit zeugt, in der sich viele einnisten und wohlfühlen.
Dabei spielt die Statistik eine immense Rolle in unserem Leben. Ständig begründen Politiker, Wirtschaft und andere ihr Handeln mittels Daten, die sie präsentieren. Diese Daten sind jedoch nicht von vornherein falsch, sondern zeigen nur einen Ausschnitt, der demjenigen zugutekommt. Wählt man einen anderen Ausschnitt oder erweitert das Bild, so kann die Aussage komplett ins Umgekehrte umschlagen. Dabei kann jeder mit einfachen Mitteln den Wahrheitsgehalt einer Statistik überprüfen – mit Google[1]. Doch das erweist sich als tückisch.




