„In 3 Millionen Jahren läuft Ihr Passwort ab. Möchten Sie es nicht jetzt schon ändern?“
Möchte mich das System informieren oder mir drohen oder handelt es sich um eine therapeutische Maßnahme? In meinen gelassenen Momenten stelle ich ihm eine kecke Gegenfrage: „Ihr Leben läuft in ein paar Jahren ab, möchten Sie es denn nicht heute schon beenden.“
Auf die Oberfläche ihres Gesichts schminkte sie immer ein Lächeln, und Menschen um sie herum hielten sie für heiter, unbeschwert und sogar glücklich. Allzu gerne ließen sie sich mit Oberflächlichkeit abspeisen. Tiefer wollten die wenigsten blicken. Wer genau hinschaute, konnte etwas anderes erkennen.
Manchmal schaue ich auf die glatte Oberfläche meines Smartphones. Drehe und wende es. Lasse das Sonnenlicht darin spielerisch brechen. Blicke dann in die Spiegelung meines fragenden Gesichts, als erwartete ich eine Antwort. Das Handy kann mir keine Antworten geben, es stecken keine Menschen darin, aber dahinter.
Manchmal scheint es so schwierig, einfach mal mit jemanden zu telefonieren – besonders, wenn es sich um jemand Interessantes vom anderen Geschlecht handelt. Eine Nachricht zu schicken, das geht immer, überall und jederzeit.
2 Euro 65 sammelten sich in Form eines eigensinnigen Frühstücks auf meinem Tablett, während Menschen unbeachtet am Fenster vorbeiliefen.
Ich saß in der Back-Factory, weil der Buchladen Thalia erst um 10 Uhr öffnete (was ich bis zu diesem Morgen nicht wusste). Statt mit dem Essen zu beginnen, schaute ich immer noch ungläubig auf mein soeben erworbenes Arrangement aus belegtem Brötchen mit Ei, einer Quarktasche und einem Kaffee. Wie kann das so unfassbar günstig sein, fragte ich mich, denn sonst kostete mich alleine mein morgendlicher Kaffee fast so viel. Auf diesen Gedanken folgte der übliche Reflex: Dann schmeckt es nicht.
Gedankenversunken rührte ich den Kaffee um, während ich in diesem kleinen Kosmos aus pulverisiertem Zucker und Milch nach einer Antwort suchte als plötzlich eine grässliche Männerstimme eine „fette Kuh“ gegen die Scheibe schmetterte.
Manchmal habe ich das Gefühl, das mit der Wahrheit gleicht einer Suche nach außerirdischem Leben. Die meisten von uns glauben an dessen Existenz, doch wenn uns jemand erzählt, er hätte einen von ihnen gesehen, halten wir ihn für einen Verrückten oder von einem anderen Stern stammend – obwohl, das würde ihm nur Recht geben.
Und manchmal hat man das Gefühl, die Spinner wissen doch etwas mehr, nur will man das vor uns geheim halten.
Woher ich all das weiß? Na, weil ich eine Alufolie auf dem Kopf trage!
fxhakan.info verwendet Cookies und tauscht Informationen mit ausgewählten Partnerdiensten aus. Wenn Sie die Webseite weiter benutzen, stimmen Sie der Speicherung und Verwendung der Daten für diesen Zweck zu