Wenn du willst, will ich nicht.
Wenn ich will, willst du nicht.
Das kann doch kein Zufall sein!
via twitter
Wenn du willst, will ich nicht.
Wenn ich will, willst du nicht.
Das kann doch kein Zufall sein!
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In jungen Jahren voller Energie und ungebrochenem Selbstbewusstsein ärgerte ich mich über Türen, die sich vor mir schlossen. Dann schoss das Adrenalin durch meinen Körper und drehte bestimmte Regionen in meinem Kopf voll auf. Ich stand dann lange da, alleine mit meiner grenzenlosen Wut und hätte am liebsten die Tür und mit ihr die Welt aus den Angeln gehoben.
Und lange, wenn die Entfernung in der Zeit weite Strecken zugelegt hatte, kehrten meine Gedanken heimlich an manche dieser Türen so schnell zurück als wären sie niemals weggegangen und hofften, dass sie sich – wenn auch nur einen Spalt – öffneten. Wie eine Katze lauerte ich auf diesen Augenblick und merkte nicht, wie ich selbst abwesend, abweisend oder verschlossen auf andere wirkte.
Jetzt verweile ich immer besser nur einen bedächtigen Moment vor der Tür, wenn sie sich schließt. Und einen Moment lang flammt das alte Gefühl wieder auf. Aber schnell schenke ich dem traurigen Moment ein Lächeln zum Abschied und aus Dankbarkeit, dass jene Tür sich mir kurz geöffnet hatte und auch aus Freude über eine neue Gelegenheit, die etwas Besseres ankündigt. Denn abgeschlossene Türen kann ich nicht wieder öffnen, aber mich…
Der Mann drängte sich einfach vor mich an die Vitrine mit den verschiedenen Leckereien. Ihm schien es egal zu sein, dass andere Menschen um ihn herum standen und auch warteten. Ich ließ mich davon nicht ärgern. Ich hatte gelernt, dass ich die meisten Kämpfe gewann, wenn ich ihnen aus dem Weg ging. Außerdem war genug für alle da und dazu ging ich viel zu gerne in die Back-Factory, deren Preise mich noch immer faszinierten und wo ich immer wieder etwas erlebte, über das ich schreiben konnte. Wie auch diesen Samstag.
Vor Jahren verstarb mein Vater. An das genaue Datum erinnere ich mich nicht. Nur an den Augenblick, als ich es erfuhr.
Es sind immer zwei Menschen, die für die vergangenen Fehler in Beziehungen bezahlen: Du und dein zukünftiger Partner.
Wie ein Virus springt das Schlechte von Beziehung zu Beziehung und steckt unbemerkt die Menschen an, deren Fehler es ist, menschlich zu sein. Und dann arbeitet sich das Virus durch die Beziehung und zersetzt alles, was sich ihm in den Weg stellt. Bereits verletzte Menschen scheint es besonders schwer zu treffen.