Kranke Straße

Dienstag, 19.02.19. Bielefeld.

Ich bin heute ein wenig früher von der Arbeit nach Hause gefahren als normalerweise. Nicht so früh wie an den Tagen zuvor. An sich auch eine gute Idee, gäbe es da nicht ein Problem, denn dieses ein weniger früher ist an Werktagen dann doch keine so gute Idee.

Die Zeit, die ich früher zu Hause ankam, hätte ich mir sparen können, denn ich nutzte sie für die Parkplatzsuche. Wäre ich später gekommen, hätte ich dann früher einen Parkplatz gefunden? Stoßstange an Stoßstange eng geparkt. Wie schaffen es die Fahrer, so zu parken und wie werden sie dort wieder herauskommen? Ich hatte vergessen, wie voll die Straße vor meiner Haustür ist, wenn noch kein Feierabend ist (oder Schulschluss). Große Autos. Kleine Bullis. Wagen von Handwerkern, die an den Fassaden und im Innenleben der Häuser arbeiten. Kleine Baustellen. Kleine Absperrungen mit Bauschuttcontainern. Oh, ein greller Postwagen, vollbeladen mit Paketen, gezwängt in die Lücke, die eine Ausfahrt ist. Leute von überall und sonstwoher kommend. Es scheint mehr Autos als Wohnungen in dieser Straße zu geben!

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Parken vor fremden Häusern oder Wie ich meine Perspektive änderte

Ich mochte das nicht. Kleine Veränderungen in meiner täglichen Routine. Dann reagierte ich ein wenig gereizt. Vor allem, wenn ich anderen die Schuld dafür geben konnte. Das mit dem Zuhause-Parken war eine dieser Situationen.

Versucht ihr auch nicht, möglichst nah an eurem Haus zu parken? Vielleicht direkt vor eurer Haustür? Und je häufiger es euch gelang, desto mehr wurde es zum Teil des eigenen Besitzes(Anspruchsdenkens). „Parken vor fremden Häusern oder Wie ich meine Perspektive änderte“ weiterlesen