Als ich heute Morgen aufwachte, da ahnte ich nicht, dass der Griff kopfüber in eine gelbe Tonne der Höhepunkt meines Tages sein würde. Meine Mutter rief mich an. Ihre Stimme klang beunruhigt und angespannt. Ging es ihr nicht gut? Mein Herz begann sofort zu klopfen und sorgenvolle Gedanken in meinen Kopf zu pumpen.
Schlagwort: Mütter
Ich war eben in der Bielefelder Innenstadt. Meine Güte, wie voll das ist! Mildes Wetter gepaart mit Weihnachtseinkaufsstress. Überall drängende Menschenmassen. Kam nirgends durch. Musste mich in den Menschenstrom einreihen. Wurde entschleunigt. Und trotzdem suchte ich nach einer Lücke, um mich durchzuwurschteln, als plötzlich ein bestimmender und maßregelnder Ton mich ablenkte und meinen Blick auf eine Mutter lenkte.

Nicht durchschlafen, dauermüde, schlecht gelaunt, verspannt und dann noch immer wieder leicht kränkelnd – nein, ich musste keine Kinder haben, um wie ein Untoter durch den Tag zu laufen, aber dann hätte ich wenigstens eine Ausrede. Vielleicht musste man Kinder haben, um die besonderen Kräfte aus sich selbst heraus zu schöpfen, denn ich glaube, jeder von uns wächst mit seinen Aufgaben.Ich hingegen bin nur ein Patenonkel. Dabei gibt es bei uns Türken mit Religionshintergrund keine Taufe mit Patenkind und Patenonkel.

(Beruht auf einer wahren Begebenheit)Aus der Dunkelheit drang Kälte, und ein Laut bohrte sich seinen Weg zu ihr. Sie drehte ihren Kopf in die Richtung. Da war es wieder. Doch sie konnte nichts sehen. Sie spürte eine große Leere hinter dem Dunkel und doch war da etwas, das sich in Wellen seinen Weg zu ihr bahnte.