
Bist du zu dick oder zu dünn? Das liegt im Auge des Betrachters, vor allem hängt es von dessen Geschlecht ab.

Bist du zu dick oder zu dünn? Das liegt im Auge des Betrachters, vor allem hängt es von dessen Geschlecht ab.
Frauen beschweren sich allzu oft und gern darüber, dass Männer sich nicht ihnen gegenüber öffnen. Die nackte Wahrheit ist – es liegt nur an ihnen!
Als Baby habe ich immer geweint, wenn ich Hunger hatte oder mich nicht wohl fühlte. Als Kind weinte ich dann immer wenn ich Dinge tun musste, die ich nicht wollte, beispielsweise wenn ich mich fotografieren lassen musste (siehe Foto) oder zum Arzt gegen meinen Willen geschleppt wurde und dann noch eine Spritze bekam.
Irgendwann zwischen meinem 3ten und 4ten Lebensjahr fragte ich mich dann, warum ich weine und das ich damit eigentlich nichts verhindere, zudem empfand ich das Fotografieren und den Arztbesuch gar nicht so schlimm. Seitdem habe ich dann mit dem Tränenvergießen aufgehört. Wir Männer weinen nämlich nie! Schon gar nichts als Erwachsene! Und erst recht nicht in Gegenwart anderer! Nur nachts, heimlich in einer dunklen Ecke im Zimmer wo uns keiner sieht!
Vermutlich aus diesem Grund untersuchten israelische Wissenschaftler nur die Wirkung der Tränen von Frauen! Sie wollten herausfinden, was die Tränenflüssigkeit bei uns Männern bewirkt!
Dafür ließen sie mehrere Frauen traurige Filme sehen, die sie zu Tränen rührten. Diese Tränen wurden von den Wissenschaftlern eingefangen. Als erstes sollten die männlichen Probanden an zwei Proben riechen. Bei der einen handelte es sich um die Tränenflüssigkeit und bei der anderen um die Kontrollsubstanz aus einer Salzwasserlösung. Die Männer konnten nicht herausriechen, bei welchen es sich um die Tränen handelte.
„Am dicksten und fettesten ist es an der weiblichen Brust und Bauch, an den Oberschenkeln, kurz, überall, wo ein bisschen was los ist für Herz und Hand.“
Dr. Behrens aus Th. Manns „Der Zauberberg“
Irgendetwas stimmt hier nicht.
Ich komme nur nicht darauf.
Schaue konzentrierter hin, erkenne nichts.
Höre ihr weiter zu. Sie ist attraktiv. Stillvoll gekleidet, wirkt selbstbewusst. Alles scheint zu passen. Trotzdem, jetzt wo dieses unbestimmte Gefühl in mein Bewusstsein gespült wurde, lässt es mir keine Ruhe mehr. Nur greifen kann ich es noch nicht.