Warum ich mehr schreiben muss


Wieder starre ich auf die Leere der digitalen Version eines weißen Blattes. Irgendetwas mache ich falsch, grundlegend falsch.

Im nächsten Monat schreibe ich seit sieben Jahren auf diesem Blog (yeah partey!). Es ist nicht das verflixte siebte Jahr, und wir haben keine Beziehungskrise. Dennoch komme ich nicht voran mit meinem Blog. Ich schreibe eindeutig zu wenig, ich muss definitiv vieeeeeeel mehr schreiben! Aber wie viel ist »viel«?
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Die Geister, die ich rief

Ein grau gesprenkelter Schleier bedeckt den Himmel. Dahinter verbirgt sich grenzenlose Müdigkeit. Meine Gelenke stöhnen wie die Holzdielen unter meinem Körper. Ich wohne in einem alten Haus. Eigentlich könnte ich wieder zum Sport gehen, denke ich mir. Der Boden gibt ein wenig nach und aus den Ritzen stürmen ächzende Gedanken heraus und drängen in meinen Kopf. Dort ist es zu voll. Du wirst kein Parkplatz finden. Keine freien Geräte, um anständig zu trainieren. Neben dem dichten Gedränge an den begehrten Geräten darfst du dann den beißenden Geruch von Schweiß aus fremden Axeln einatmen. Und dann, wenn du fertig bist und nach Hause fährst, ist auch dein Parkplatz weg. “Die Geister, die ich rief” weiterlesen

Meine zweifelhafte Suche nach Worten

Bielefeld heute. Der Himmel trüb-matt und undurchdringlich. Ein einsamer Hund bellt wütend in der Ferne – hoffentlich nach oben gerichtet.

Ich bin sauer oder wäre es, wenn ich nicht zu müde dafür wäre. Seit einigen Tagen schwebe ich in einem seltsamen Dämmerzustand. Tagsüber bin ich nicht richtig wach, drohe jeden Moment in den Schlaf hinabzugleiten. Nachts schlafe ich zu flüchtig und drohe immer wieder aufzuwachen (vielleicht wache ich auch auf und erinnere mich nicht mehr daran). Irgendwie fehlen mir die Ausschläge nach oben und nach unten; etwas, das Reibung erzeugt und Gefühle weckt, die nach Ausdruck verlangen und die ich dann in Worte kleiden kann.
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