Wieder ein Paar beim Fitness

Sonntag, 14.04.19. Bielefeld.

Ich weiß nicht, ob es an meinem gestrigen Artikel über Paare beim Fitness liegt oder der Art, wie sich der junge, schlaksige Kerl dem Nebenraum beim Fitness annähert. Zaghaft wie ein scheues Reh, das bereit ist, sofort die Flucht zu ergreifen, blickt er in diesen Raum hinein, das vorwiegend für das Training der Beine benutzt wird. Squats bis zum Erbrechen.

Ich hingegen bin an der Flachbank und rudere gerade mit den Armen in der Luft durch den Raum. Aufwärmen fürs Brusttraining. Dann sehe ich, wie er erfreut jemanden entdeckt und einen Moment zögert, bevor er losgeht.

Obwohl ich wieder keine Brille trage, nehme ich zu viel wahr – oder bilde es mir ein. Eine junge Frau hält eine mit großen Gewichten bestückte Langhantel vor sich und macht Kreuzheben. Auf sie geht er zu.

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Die Verwandlung der attraktiven Frau in drei Sätzen

Freitag, 05.04.19. Bielefeld.

Trippel, trippel, trippel.

Es ist nicht leicht, andere zu ignorieren. Beim Training kann ich zumindest meine Brille im Spint wegschließen und schon verblassen alle anderen zu verschwommen Gestalten. Es ist wie ein Filter für meine Augen, der die Welt ein wenig dämpft und ich unter Leuten ein bisschen für mich alleine sein kann.

Vielleicht genau wegen dieses unscharfen Filters fallen mir Dinge auf, die bei höherer Auflösung im Detail untergehen würden, weil mich das Äußere wie bei dieser attraktiven Blondine ablenken würde.  Erstaunlicherweise kann man anhand der Silhouette, der Haltung und am Gang erkennen, ob eine Frau attraktiv ist bzw. sich für attraktiv hält.

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