Die Butterblumen des Bösen


Herr Hanswurst zählte seine Schritte als er durch die sommerlichen Gärten schritt. Eins, zwei, drei… als ihn ein Summ, Summ, Summ aus den Takt brachte.

Er blickte sich um, und seine hellbraunen Augen bohrten sich tief in die Landschaft. Aber er sah nichts. Nur Wiesen mit gelb gesprenkelten Blumen, die sich sanft im Wind wogen.

Also von neuem. Ein, zwei, drei… – summ, summ, summ. Herr Hanswurst zuckte und hielt den Atem. Da war es wieder dieses störende Summen! Wieder blickte er um sich und während seine Augen sich verengten und den Horizont absuchten, ballten sich seine Fäuste. Trotzdem sah er wieder nichts. Was hätte er auch sehen sollen, denn er wusste nicht, wonach er suchen sollte.

Gut, sagte er sich und setzte seinen Marsch fort. Vier, fünf,… summ, suMM, SUMM und dann ein PENG! Etwas knallte gegen seinen Kopf.

Ich bin getroffen!
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Bücher leben und sterben

Es ist schon so lange her, dass ich mich nicht mehr daran erinnere. In irgendeinem Buch fand ich gleich zu Anfang vor dem eigentlichen Text in persönlicher Handschrift fein notiert den Namen des Buchbesitzers und ein Datum.

Ohne zu wissen, warum, war ich davon so fasziniert, dass ich es gleich für meine Bücher übernahm. Von da an begann ich, in jedes meiner Bücher meinen Namen und das Datum einzutragen, wann ich das Buch zum ersten Mal in den Händen hielt.

Es war wie ein »Willkommen in meiner Welt«, eine Art freundlicher Begrüßung eines Freundes, eines neuen Begleiters in einer anderen, persönlichen Welt.

Und seit heute habe ich begonnen, ein weiteres Datum in die Bücher einzutragen: Das Datum, an dem ich das Buch zu Ende las. “Bücher leben und sterben” weiterlesen

Das angeborene Herzleiden einer Mutter


(Beruht auf einer wahren Begebenheit)

Aus der Dunkelheit drang Kälte, und ein Laut bohrte sich seinen Weg zu ihr. Sie drehte ihren Kopf in die Richtung. Da war es wieder. Doch sie konnte nichts sehen. Sie spürte eine große Leere hinter dem Dunkel und doch war da etwas, das sich in Wellen seinen Weg zu ihr bahnte.
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