Die Statistik und der Selbstmord

„Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast“ lauten die meisten Reaktionen auf Statistik. Ehrlich, ich finde diesen Ausspruch extrem dämlich. Denn die meisten Menschen haben nichts mehr als diesen Spruch zur Statistik zu bieten. Sie wissen einfach nichts darüber und kokettieren mit ihrem Unwissen, die einfach nur von Faulheit zeugt, in der sich viele einnisten und wohlfühlen. Dabei spielt die Statistik eine immense Rolle in unserem Leben. Ständig begründen Politiker, Wirtschaft und andere ihr Handeln mittels Daten, die sie präsentieren. Diese Daten sind jedoch nicht von vornherein falsch, sondern zeigen nur einen Ausschnitt, der demjenigen zugutekommt. Wählt man einen anderen Ausschnitt oder erweitert das Bild, so kann die Aussage komplett ins Umgekehrte umschlagen. Dabei kann jeder mit einfachen Mitteln den Wahrheitsgehalt einer Statistik überprüfen – mit Google[1]. Doch das erweist sich als tückisch.

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Arm, dumm, hässlich – selbst schuld!?

provocation

Du bist arm?

Du bist dumm?

Du bist hässlich?

Dann bist du selbst schuld!

So meine eigenwillige, subjektive Interpretation des Spiegelartikels „Gleich und gleich gesellt sich zu gerne“ vom 29.03.2011 [1]! Der Artikel stellt die Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) vor, aus der der Spiegel folgert, dass die Kluft zwischen Arm und Reich aufgrund der Partnerwahl wachse. Danke für die Beleidung und Provokation!

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Drei Babys und die Statistik

Drei Lämmer

Die Statistik ist der natürliche Feind des Menschen! Ein populäres Beispiel dafür sind die Ausführungen von Sarazin [1]. Man schenkt ihnen einfach Glauben, sofern die Zahlen die eigene Meinung bestätigen oder augenscheinlich plausibel klingen.

Aber auch wenn Menschen selbst Wahrscheinlichkeiten einschätzen sollen, liegen sie gerne und oft daneben. So jüngst geschehen bei einem Interview in der SUN [2], das ein englisches Paar gab.
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Sarrazin oder der schwarze Schwan

Mein erstes Mal

Meinen ersten Intelligenztest hatte ich mit 17.

Ich schaute mir mein Ergebnis an. Eine dreistellige Zahl.
„Ist das gut?“ frage ich etwas ratlos meinen Pädagogiklehrer.
„Du bist überdurchschnittlich intelligent.“
„Und, was heißt das jetzt?“
„Tja, die meisten Gymnasiasten sind halt überdurchschnittlich intelligent.“

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