Lie to Me* – Erkennt der Serienfan besser Lügen?


Alltagspsychologie

Wer sich eine Arztserie im Fernsehen anschaut, der rennt nicht los, weil er glaubt, Menschen behandeln zu können. Wenn überhaupt sucht er einen Arzt auf, weil er meint, die beobachteten Symptome bei sich selbst diagnostiziert zu haben. Er wird nicht zum Hobbyarzt sondern eher zum Hypochonder.

Eine Serie über Psychologie hingegen wirkt anderweitig ansteckend. Manche Menschen fühlen sich zu Hobbypsychologen ausgebildet und meinen, ihr Fernwissen auf ihre nähere Umgebung anwenden zu können. Damit schärfen sie vermeintlich ihren Blick auf etwas, das so nicht existiert und unterliegen zumeist einer Fehleinschätzung.

Couchpsychologen

Eine Serie der Kategorie Psychologie, mit der ich mich schon seit längerem beschäftige ist Lie to Me*. Darin spielt Dr. Cal Lightman die Hauptrolle. Seine vorrangige Aufgabe besteht darin, die Lügen anderer zu entlarven. Dies geschieht auf sehr anschauliche Weise, so dass der Zuschauer einen Lerneffekt erlebt und das Gefühl bekommt, er könne das aus.

Aus-Bildung zum Nicht-Experten

Können Zuschauer, nachdem sie Lie to Me* gesehen haben,  tatsächlich danach besser erkennen, ob ein Mensch lügt? Dieser Frage wurde in einer aktuellen Studie von Timothy Levine [1] nachgegangen.

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