Warum ich mehr schreiben muss

Wieder starre ich auf die Leere der digitalen Version eines weißen Blattes. Irgendetwas mache ich falsch, grundlegend falsch.

Im nächsten Monat schreibe ich seit sieben Jahren auf diesem Blog (yeah partey!). Es ist nicht das verflixte siebte Jahr, und wir haben keine Beziehungskrise. Dennoch komme ich nicht voran mit meinem Blog. Ich schreibe eindeutig zu wenig, ich muss definitiv vieeeeeeel mehr schreiben! Aber wie viel ist »viel«?
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Meine zweifelhafte Suche nach Worten

Bielefeld heute. Der Himmel trüb-matt und undurchdringlich. Ein einsamer Hund bellt wütend in der Ferne – hoffentlich nach oben gerichtet.

Ich bin sauer oder wäre es, wenn ich nicht zu müde dafür wäre. Seit einigen Tagen schwebe ich in einem seltsamen Dämmerzustand. Tagsüber bin ich nicht richtig wach, drohe jeden Moment in den Schlaf hinabzugleiten. Nachts schlafe ich zu flüchtig und drohe immer wieder aufzuwachen (vielleicht wache ich auch auf und erinnere mich nicht mehr daran). Irgendwie fehlen mir die Ausschläge nach oben und nach unten; etwas, das Reibung erzeugt und Gefühle weckt, die nach Ausdruck verlangen und die ich dann in Worte kleiden kann.
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»Der Frosch ist tot« oder Wie beginne ich einen Blogartikel

Schreiben ist nicht einfach.

Hast du es geschafft, etwas zu schreiben, muss es gut sein.

Wenn es gut ist, bedeutet es im Internet nicht immer, auch gelesen zu werden.

Manchmal hilft es, wie ein Kind die Wohnungstür aufzureißen und gleich mit dem wichtigsten Ereignis herauszuplatzen, so wie mit dem Frosch, der tot ist, sprich: Beginne mit einem fesselnden Auftakt und töte den Frosch sofort am Anfang! “»Der Frosch ist tot« oder Wie beginne ich einen Blogartikel” weiterlesen

Über mein Scheitern beim Schreiben

Es ist wieder spät am Abend. Den ganzen Tag bin ich meistens zu träge und abwehrend, um etwas zu schreiben, und erst am Ende des Tages, wenn es dunkelt wird und ich mit dem Zuziehen der Gardinen die Welt da draußen und jede Ablenkung ausschließe, werde ich plötzlich unruhig, als wollte ich noch etwas in diesen Tag hineinretten, bevor er in wenigen Stunden ungenutzt und sinnlos zur Vergangenheit wird. “Über mein Scheitern beim Schreiben” weiterlesen

Die Kunst, per WhatsApp cool zu schreiben

Wenn ich einer tollen Frau schreibe, dann entwickle ich mich zurück zum pubertierenden Teenager. Mir wachsen dann Pickel voller eitriger Zweifel, in die sich Unsicherheit und Ungeduld mischen und sich mit meinen Gedanken ungünstig paaren. Und dann stehe ich da, mit all meinen kleinen Selbstzweifeln, die ich durch meine Coolness abzudecken versuche. Das gelingt mir kaum. Aber hätte ich nicht meine kleinen Tricks für eine formvollendete Kommunikation, dann würde ich bereits mit meiner ersten Nachricht scheitern. “Die Kunst, per WhatsApp cool zu schreiben” weiterlesen