Pokémon Go oder Auf der Jagd nach fiktiven Monstern

Kennt Ihr »Homo Faber« (Amazon Werbelink) von Max Frisch? Darin »erlebt« der Ingenieur Walter Faber die Welt indirekt durch seine Kamera, eine Art Mittel zur Objektivierung und Distanzierung von seinen Gefühlen und der Welt. Daran dachte ich, als ich neulich über Pokémon Go las oder sah. Ein Spiel, das die reale Welt zum Hintergrund degradiert und als Bühne für eine Fiktive dient. Pokémon Go zu übersehen bzw. überlesen ist auch gar nicht möglich. Wohin ich auch schaue, überall sehe und lese ich etwas über die Erfolgs-App Pokémon Go. Anscheinend ist das der Megatrend in diesem Sommer, der wie ein Fieber um sich greift und viele Menschen ansteckt – zum Glück bin ich geimpft. „Pokémon Go oder Auf der Jagd nach fiktiven Monstern“ weiterlesen

Die Schöne und das Biest

Die Schöne und das Biest
Manche Männer finden das bei einer Frau sexy. Eine Nase mit der Attitüde von oben herab in die Höhe gemeißelt, die zeigt, hier nach oben, da gehöre ich hin, nur mein Kopf beschränkt mich dabei. Jenes Exemplar stand vor mir. Wunderschön zum Anschauen und Bewundern.

Wie ich es geschafft hatte, daran erinnere ich mich nicht mehr. Doch bevor ich meine Freude kaum fassen konnte, begann eben jene ausgewählte Schönheit, mir mit ihrer selbstgefälligen und -gerechten Art auf den Sack zu gehen. Jedes ihrer Worte, die um Bedeutungslosigkeit rankten, stocherte wie ein Haken in meiner Wut und entfachte sie mehr und mehr. Jetzt war ich sauer. Sie raubte mir das Vergnügen mit ihr!
„Die Schöne und das Biest“ weiterlesen