Die Geister, die ich rief

Ein grau gesprenkelter Schleier bedeckt den Himmel. Dahinter verbirgt sich grenzenlose Müdigkeit. Meine Gelenke stöhnen wie die Holzdielen unter meinem Körper. Ich wohne in einem alten Haus. Eigentlich könnte ich wieder zum Sport gehen, denke ich mir. Der Boden gibt ein wenig nach und aus den Ritzen stürmen ächzende Gedanken heraus und drängen in meinen Kopf. Dort ist es zu voll. Du wirst kein Parkplatz finden. Keine freien Geräte, um anständig zu trainieren. Neben dem dichten Gedränge an den begehrten Geräten darfst du dann den beißenden Geruch von Schweiß aus fremden Axeln einatmen. Und dann, wenn du fertig bist und nach Hause fährst, ist auch dein Parkplatz weg. „Die Geister, die ich rief“ weiterlesen