Die Hässlichkeit und mein Gesicht

Auf Fotos sehe ich immer so aus als hätte eine Horde wütender Affen sich wild durch mein Gesicht geprügelt und eine völlig verwüstete Landschaft hinterlassen – kurzum: Auf Fotos sehe ich hässlich aus.


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In der weiblichen Endlosschleife


Hilda! Klein. Dunkelblond. Wahnsinnig süß. Nicht dünn, aber auch nicht dick. Ich erinnere mich nicht, sie lächeln gesehen zu haben. Einmal vielleicht. Vielleicht lag das an ihren kleinen Zähnen, die ihr selbst nicht gefielen. Oder vielleicht lag es auch an mir. Vielleicht wollte sie genau das ausdrücken als sie mir ihre Telefonnummer gab und meinte, ich solle sie anrufen, wenn ich das nächste Mal ins Cafe Europa ginge. Oder wie soll ich sonst ihre Reaktion auf meinen Anruf bewerten? Vielleicht hätte ich es wissen müssen, als sie auf meine Nachrichten nicht reagierte. Ich rief sie dennoch an.

Das Telefon klingelte.
Einmal.
Zweimal.
Noch einmal.
Dann wieder.

Aha, dachte ich mir, sie wird nicht drangehen. Und dann ein „Hallo!“ Das klang wütend und gar nicht nach ihr.

Es war eine Männerstimme.
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Two and a half Men meets Lie to Me

Charlie Harper aka Charlie Sheen ist gefeuert [1]! Dem ging eine ganze Reihe an Eskapaden, Skandalen, Gewalt, Streitigkeiten und peinlichen Aufritten voraus und erreichte seinen vor wenigen Tagen seinen Höhepunkt und zugleich einen traurigen, persönlichen Tiefpunkt.

Anhand einer seiner zahllosen und für mich irritierenden Auftritte haben Experten seinen Auftritt analysiert [2]. Dabei haben sie auf seine Körpersprache insbesondere auf seine Mikroausdrücke geachtet, um den Wahrheitsgehalt seiner Worte zu prüfen.

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Lie to Me* – Erkennt der Serienfan besser Lügen?

Alltagspsychologie

Wer sich eine Arztserie im Fernsehen anschaut, der rennt nicht los, weil er glaubt, Menschen behandeln zu können. Wenn überhaupt sucht er einen Arzt auf, weil er meint, die beobachteten Symptome bei sich selbst diagnostiziert zu haben. Er wird nicht zum Hobbyarzt sondern eher zum Hypochonder.

Eine Serie über Psychologie hingegen wirkt anderweitig ansteckend. Manche Menschen fühlen sich zu Hobbypsychologen ausgebildet und meinen, ihr Fernwissen auf ihre nähere Umgebung anwenden zu können. Damit schärfen sie vermeintlich ihren Blick auf etwas, das so nicht existiert und unterliegen zumeist einer Fehleinschätzung.

Couchpsychologen

Eine Serie der Kategorie Psychologie, mit der ich mich schon seit längerem beschäftige ist Lie to Me*. Darin spielt Dr. Cal Lightman die Hauptrolle. Seine vorrangige Aufgabe besteht darin, die Lügen anderer zu entlarven. Dies geschieht auf sehr anschauliche Weise, so dass der Zuschauer einen Lerneffekt erlebt und das Gefühl bekommt, er könne das aus.

Aus-Bildung zum Nicht-Experten

Können Zuschauer, nachdem sie Lie to Me* gesehen haben,  tatsächlich danach besser erkennen, ob ein Mensch lügt? Dieser Frage wurde in einer aktuellen Studie von Timothy Levine [1] nachgegangen.

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Lie to Me* – Entdecke die Lüge

Allbekannte Wahrheit

Wer kennt diese leidliche Erfahrung nicht? Man selbst ist immer der Letzte, der die Wahrheit erfährt. Freunde, Kollegen, Gott und die Welt wussten es schon seit langem, aber keiner macht sich die Mühe, Ihnen davon zu erzählen!
Besonders hart trifft es einen, erfährt man die Wahrheit über den untreuen Partner. Gedanken schießen einem durch den Kopf – wie lange ging das so? Wieso habe ich davon nichts gemerkt? Und warum hat mir keiner meiner Freunde davon erzählt oder auch nur Andeutungen gemacht!

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