Lie to Me* – Erkennt der Serienfan besser Lügen?

Alltagspsychologie

Wer sich eine Arztserie im Fernsehen anschaut, der rennt nicht los, weil er glaubt, Menschen behandeln zu können. Wenn überhaupt sucht er einen Arzt auf, weil er meint, die beobachteten Symptome bei sich selbst diagnostiziert zu haben. Er wird nicht zum Hobbyarzt sondern eher zum Hypochonder.

Eine Serie über Psychologie hingegen wirkt anderweitig ansteckend. Manche Menschen fühlen sich zu Hobbypsychologen ausgebildet und meinen, ihr Fernwissen auf ihre nähere Umgebung anwenden zu können. Damit schärfen sie vermeintlich ihren Blick auf etwas, das so nicht existiert und unterliegen zumeist einer Fehleinschätzung.

Couchpsychologen

Eine Serie der Kategorie Psychologie, mit der ich mich schon seit längerem beschäftige ist Lie to Me*. Darin spielt Dr. Cal Lightman die Hauptrolle. Seine vorrangige Aufgabe besteht darin, die Lügen anderer zu entlarven. Dies geschieht auf sehr anschauliche Weise, so dass der Zuschauer einen Lerneffekt erlebt und das Gefühl bekommt, er könne das aus.

Aus-Bildung zum Nicht-Experten

Können Zuschauer, nachdem sie Lie to Me* gesehen haben,  tatsächlich danach besser erkennen, ob ein Mensch lügt? Dieser Frage wurde in einer aktuellen Studie von Timothy Levine [1] nachgegangen.

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Lie to Me* – Zuviel Wahrheit

Wahrheit Lüge Frauen Männer

Träumt nicht jede Frau von einem Mann, der all ihre Wünsche von den Augen abliest? Es ist ein Traum, vermutlich weil es solch einen Mann nicht in Wirklichkeit gibt oder wenn es ihn gäbe, er nicht so toll sein würde wie frau sich eine Beziehung mit ihm vorstellt. Aber das Fernsehen hingegen macht alles möglich. Ein Mann, der nicht nur von den Augen, sondern auch vom Gesicht und gar dem ganzen Körper ablesen kann spielt in der Serie „Lie to Me*“ die Hauptrolle.

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Lie to Me* – Die Entdeckung der Langsamkeit

Geburtsstunde der Mikroausdrücke


Immer wieder schaut sich Dr. Cal Lightman einen alten Super-Acht-Film an [1]. Darin erzählt eine ca. 40jährige Frau, dass sie sich auf ihr Wochenende mit der Familie freue. Sie lächelt recht häufig und betont etwas auffällig, wie toll alles sein werde. Dennoch, nichts lässt darauf schließen, dass sie sich an dem bevorstehenden Wochenende das Leben nehmen wird. Wirklich nichts?

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Lie to Me* – Entdecke die Lüge

Allbekannte Wahrheit

Wer kennt diese leidliche Erfahrung nicht? Man selbst ist immer der Letzte, der die Wahrheit erfährt. Freunde, Kollegen, Gott und die Welt wussten es schon seit langem, aber keiner macht sich die Mühe, Ihnen davon zu erzählen!
Besonders hart trifft es einen, erfährt man die Wahrheit über den untreuen Partner. Gedanken schießen einem durch den Kopf – wie lange ging das so? Wieso habe ich davon nichts gemerkt? Und warum hat mir keiner meiner Freunde davon erzählt oder auch nur Andeutungen gemacht!

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Rückwärts erzählen oder wie entlarve ich einen Lügner

„Lie to Me“

Am Mittwoch lass ich zufälligen den SPON Artikel [1] zu einer neuen Serie Namens „Lie to Me“ auf Vox [2]. Der Artikel klang spannend und so schaute ich mir abends die Serie an.

Es erinnerte mich an eine Art Mischung aus Psych, Dr. House und CSI, nur dass es diesmal nicht um Spurensuche am Tatort oder an der Leiche ging. Sondern die verräterischen Hinweise werden aus den Gesichtern und der Körpersprache der Zeugen gelesen und ggf. als Lüge entlarvt. Beeindruckend dabei war die Geschwindigkeit, in der die Fülle von kleinsten Regungen erfasst und interpretiert wurden. Aus dieser Menge an Eindrücken blieb mir ein Detail in Erinnerung, da es neu für mich war.

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