In der weiblichen Endlosschleife

In der weiblichen Endlosschleife
Hilda! Klein. Dunkelblond. Wahnsinnig süß. Nicht dünn, aber auch nicht dick. Ich erinnere mich nicht, sie lächeln gesehen zu haben. Einmal vielleicht. Vielleicht lag das an ihren kleinen Zähnen, die ihr selbst nicht gefielen. Oder vielleicht lag es auch an mir. Vielleicht wollte sie genau das ausdrücken als sie mir ihre Telefonnummer gab und meinte, ich solle sie anrufen, wenn ich das nächste Mal ins Cafe Europa ginge. Oder wie soll ich sonst ihre Reaktion auf meinen Anruf bewerten? Vielleicht hätte ich es wissen müssen, als sie auf meine Nachrichten nicht reagierte. Ich rief sie dennoch an.

Das Telefon klingelte.
Einmal.
Zweimal.
Noch einmal.
Dann wieder.

Aha, dachte ich mir, sie wird nicht drangehen. Und dann ein „Hallo!“ Das klang wütend und gar nicht nach ihr.

Es war eine Männerstimme.
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