Was bleibt: Körperfett

Mein Sixpack ist tot!

Vielleicht habe ich auch einen Eightpack. So genau weiß ich es nicht. Wir haben uns nämlich noch nie gesehen – zumindest erinnere ich mich nicht an unsere letzte Begegnung. Also müsste ich das Pack herausbuddeln oder wiederbeleben je nach Ursprungszustand, um zu entscheiden, ob es nun sechs oder acht Segmente sind. Mein Problem: Das leckere Essen! Pizza, Schokolade und literweise Cola oder anderer Süßkram. Und Käse!

Obwohl, das stimmt nicht mehr so ganz. Dank meines Intervallfastens habe ich meine kulinarischen Eskapaden ein wenig eingeschränkt. Und ich jogge mit unregelmäßiger Regelmäßigkeit.

Im Herbst, während sich die Bäume ungeniert entblättern, ist mir das Joggen häufig wegen früher Dunkelheit oder Nässe nicht möglich, denn ich bin bequem und kälteempfindlich. Dann schwinge ich mich auf mein Trimmrad und radle mehrere Stunden dem Fernseher entgegen. Und hier liegt mein weiteres Problem: Ich brauche gute Unterhaltung auf dem Bildschirm, das mich vom hamsterhaften Treten auf der Stelle ablenkt.
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Respekt oder Bloggen wie Damals™

Bielefeld heute. Wolkenlos. Dunkles Blau schimmert tief wie der Meeresgrund am Strand von Antalya. Das Thermometer auf der App zeigt 33°C. Mein Körper meldet kurz vor Hitzschlag. Aber das ist nur ein Gefühl. Also nicht objektiv, vor allem nicht, wenn man wie ich bei diesen Temperaturen joggt. Jetzt ist es schon im verregneten Bielefeld wärmer als im Süden, denke ich mir, kommt jetzt die viel gefürchtete Klimatisierung des Abendlands? Wo bleiben die Obergrenzen? Nein, ich habe noch keinen Sonnenstich. Aber konnte ich mir wirklich selbst glauben? „Respekt oder Bloggen wie Damals™“ weiterlesen

Laufen in alten Pfaden

Laufen in alten Pfaden
Diese Woche regte ich mich unnötig auf. Mehr sollte es nicht werden. Ich will mich nicht aufregen. Der Gedanke daran, regt mich auch auf. Als heute die Sonne so einladend schien, ging ich Joggen. Ich kann dann abschalten und entspannen. Ich mag das Laufen durch den Park und durch die kleinen Gassen. Was ich nicht mag, sind viele Menschen, die den Weg versperren. Sie stören meinen Rhythmus und reißen mich aus meiner Gedankenwelt heraus. Als ich in eine enge Gasse einbog, entdeckte ich einen Müllwagen am Ende der Straße!

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Das Joggen und ich

A Brand New Day by Thomas Hawk

„Der diskontinuierliche Paradigmenwechsel in den Wissenschaften führt zu einer kontinuierlichen Entwicklung in den Wissenschaften.“ Das war sinngemäß der allererste Satz des Profs in meiner allerersten und deshalb auch der allerletzten Philosophie Vorlesung! Doch ich bilde mir ein, dass der Satz hervorragend mein Verhältnis zum Jogging wiedergibt.

Ich jogge mit unregelmäßiger Regelmäßigkeit und unterstelle mir dabei, Fortschritte zu machen, so dass ich mal an einem Marathon teilnehmen kann. Heute war wieder so ein Tag. Die Sonne tauchte unerwartet in Bielefeld auf. Körperlich hatte ich meine Erkältung nahezu auskuriert. Fühlte mich fit und wollte mich wieder bewegen. Ich wollte es dabei langsam angehen, denn das letzte Mal lag fast drei Wochen zurück, aber eine attraktive Joggerin durchkreuzte meinen Plan!

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