Das Programmieren und seine finsteren Seiten

Donnerstag, 15.11.2018. Ich bin ein Frühchen. Mit 13 Jahren begann ich zu programmieren. Seitdem habe ich im Grunde nie damit aufgehört, denn warum sollte ich mit etwas aufhören, das mir Spaß macht. Daher kann ich mir ein Leben ohne Programmieren schwer vorstellen. Das Doofe ist nur, ich werde nicht jünger.

Ich werde also gegen meinen ausdrücklichen Willen älter. Älter zu werden bedeutet nicht nur, dass man nicht mehr ins Bild des jungen, hippen Entwicklers passt, sondern auch immer »teurer« wird.

Dann gibt es noch den Trend Nearshoring, wo u.a. Teile eines Projekts wie die Umsetzung (oder auch alles) an ostdeutsche Unternehmen ausgelagert werden.

Entgegen dieser Trends nimmt mein Programmierumfang wie so ein Bauch bei meinen Kunden zu. Eigentlich finde ich das nicht so schlimm, nur bin ich Berater für IT Prozesse, spezialisiert auf SAP CRM. Je mehr ich beim Kunden umsetze, desto häufiger werde ich vom Kunden für weitere Implementierungen angesprochen. Ich bin also Opfer meines Erfolgs!

Es gibt aber eine Schattenseite bei der Implementierung, über die niemand offen spricht. In diesem Schatten lauern nämlich Dokumentation, Entwicklertests und in der finstersten Ecke die Bearbeitung von Fehlern auf dem Produktivsystem.

Schade, dass ich diese drei finsteren Gestalten nicht einfach auslagern kann!
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