Meine festgefahrene Welt oder Warum Linksdrehen in einer rechtsdrehenden Welt hilft


Das ist so im Leben. Am Anfang ist man noch neugierig und offen für alles, aber mit – sagen wir – zunehmender Lebenserfahrung: festgefahren. Ist wie mit einer Schraube, die sich mit der Zeit tiefer und fester in die Wand frisst und am Ende nicht mehr herausgedreht werden kann (im Gegensatz zu einer lockeren Schraube).
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Parken vor fremden Häusern oder Wie ich meine Perspektive änderte

Ich mochte das nicht. Kleine Veränderungen in meiner täglichen Routine. Dann reagierte ich ein wenig gereizt. Vor allem, wenn ich anderen die Schuld dafür geben konnte. Das mit dem Zuhause-Parken war eine dieser Situationen.

Versucht ihr auch nicht, möglichst nah an eurem Haus zu parken? Vielleicht direkt vor eurer Haustür? Und je häufiger es euch gelang, desto mehr wurde es zum Teil des eigenen Besitzes(Anspruchsdenkens). “Parken vor fremden Häusern oder Wie ich meine Perspektive änderte” weiterlesen

Gute Vorsätze und die Gewohnheit

Selbstportrait von 2007
Selbstportrait von 2007

Wir belagern uns schon nahezu fünf Tage lang. Bisher ging ich als Sieger hervor. Ok, ich gebe zu, schwache Momente hatte ich bereits. In köstlichen Farben malte ich mir aus, wie ich die großzügige Pappe, ein Meisterwerk der Verpackungskunst, langsam öffne. Durch die Folie glitzert es golden und die Halbkugeln aus Caramel, bedeckt mit einer dunkelbraunen Schokoladenschicht, lächeln mich verführerisch an! Wer die Folie öffnet, dem strömt eine leckere Duftmischung aus Caramel, Nugat und Haselnüssen entgegen. Das Wasser in meinem Mund bereitet sich auf den imaginären Moment vor, in dem die Köstlichkeit auf meiner Zunge zergeht. Ich bin kurz davor, nur einen davon zu essen. Kann denn nur eins oder vielleicht doch zwei Sünde sein?

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