Sei responsive!

Aus der Dunkelheit zwischen dem pulsierenden Licht leuchten zwei pechschwarze Augen auf und zaubern das Versprechen einer heißen Nacht. Diese Vorstellung prickelt lüstern und unbehaglich in meinem Kopf. Eine Nacht mit dieser Wildkatze und ich brauche drei Tage Erholung!

Blickt sie mich an?

Irgendwo zwischen meinen Gedanken und den Menschen auf der Tanzfläche flackert ein Lächeln auf ihren Lippen auf.

Meint sie mich?

Dann fallen ein paar verwirrte Haare ihr ins Gesicht, die sie mit der Hand, begleitet von einer Aufwärtsbewegung ihres Kopfes, lässig zur Seite wirft, als wäre es ein Teil ihres Tanzes. Während all dieser wohlchoreografierten Bewegungen schaut sie mir für einen kurzen, endlosen Moment direkt in die Augen und blickt dann weg. Verschwindet in der Menge, im Licht, in der laut dröhnenden Musik. „Sei responsive!“ weiterlesen

Frauenlogik – Jenseits von Raum und Zeit

Frauenlogik – Jenseits von Raum und ZeitAuch Einsteins Relativitätstheorie hat seine Grenzen. Sie versagt dort, wo Raum und Zeit nicht existieren. Vielleicht reagiere ich etwas übertrieben und es gilt vielmehr: alles ist relativ. Zwar umkreisten sie und ich beide die gleiche Sonne, aber anscheinend lebten wir auf zwei verschiedenen Planeten mit unterschiedlichen Zeitzonen und Realitäten. Vielleicht gelang es ihr, ihre Raumzeit so zu krümmen, dass die Wahrheit in ihre eigene Form gepresst wurde, eine Art »Reality Distortion Field« des berühmten Steve Jobs.

Jene verwirrende Realität traf in Form einer simplen Mail in meiner ein.

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In der weiblichen Endlosschleife

In der weiblichen Endlosschleife
Hilda! Klein. Dunkelblond. Wahnsinnig süß. Nicht dünn, aber auch nicht dick. Ich erinnere mich nicht, sie lächeln gesehen zu haben. Einmal vielleicht. Vielleicht lag das an ihren kleinen Zähnen, die ihr selbst nicht gefielen. Oder vielleicht lag es auch an mir. Vielleicht wollte sie genau das ausdrücken als sie mir ihre Telefonnummer gab und meinte, ich solle sie anrufen, wenn ich das nächste Mal ins Cafe Europa ginge. Oder wie soll ich sonst ihre Reaktion auf meinen Anruf bewerten? Vielleicht hätte ich es wissen müssen, als sie auf meine Nachrichten nicht reagierte. Ich rief sie dennoch an.

Das Telefon klingelte.
Einmal.
Zweimal.
Noch einmal.
Dann wieder.

Aha, dachte ich mir, sie wird nicht drangehen. Und dann ein „Hallo!“ Das klang wütend und gar nicht nach ihr.

Es war eine Männerstimme.
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The Big Bang Theory – Der Sex und die Anziehungskraft

The Big Bang Theory - Der Sex und die Anziehungskraft

Penny ist eine sehr attraktive Frau und dem hochintelligenten Nerd Leonard in dieser Hinsicht haushoch überlegen. Genau das ist ihm bewusst. Er versucht, durch Anbiederung und Nettigkeit das auszugleichen. Statt sich auf seine besonderen und individuellen Stärken zu besinnen, fängt er immer wieder an, sich ihr anzubiedern. Er will unbedingt gefallen und gemocht werden. Verkennt aber, dass er damit jene elementare Spannung nimmt, die für Anziehungskraft unentbehrlich und das Lebenselixier eines jeden Flirts ist. Er verhindert damit das Interesse an seiner Person, da er sich selbst aufgibt und für sein Gegenüber nicht erkennbar bleibt. Penny muss sich nicht mit ihm als eigenständige Person beschäftigen, sich mit Ungewissem plagen oder an sich selbst zweifeln. Nein, sie kann sich einfach zurücklehnen und sich langweilen.

Doch diesmal dreht er ungewollt den Spieß um.

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