Was bleibt: Körperfett

Mein Sixpack ist tot!

Vielleicht habe ich auch einen Eightpack. So genau weiß ich es nicht. Wir haben uns nämlich noch nie gesehen – zumindest erinnere ich mich nicht an unsere letzte Begegnung. Also müsste ich das Pack herausbuddeln oder wiederbeleben je nach Ursprungszustand, um zu entscheiden, ob es nun sechs oder acht Segmente sind. Mein Problem: Das leckere Essen! Pizza, Schokolade und literweise Cola oder anderer Süßkram. Und Käse!

Obwohl, das stimmt nicht mehr so ganz. Dank meines Intervallfastens habe ich meine kulinarischen Eskapaden ein wenig eingeschränkt. Und ich jogge mit unregelmäßiger Regelmäßigkeit.

Im Herbst, während sich die Bäume ungeniert entblättern, ist mir das Joggen häufig wegen früher Dunkelheit oder Nässe nicht möglich, denn ich bin bequem und kälteempfindlich. Dann schwinge ich mich auf mein Trimmrad und radle mehrere Stunden dem Fernseher entgegen. Und hier liegt mein weiteres Problem: Ich brauche gute Unterhaltung auf dem Bildschirm, das mich vom hamsterhaften Treten auf der Stelle ablenkt.
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Die Schönheit und das ungerechte Körperfett

„Am dicksten und fettesten ist es an der weiblichen Brust und Bauch, an den Oberschenkeln, kurz, überall, wo ein bisschen was los ist für Herz und Hand.“

Dr. Behrens aus Th. Manns „Der Zauberberg“

Irgendetwas stimmt hier nicht.
Ich komme nur nicht darauf.
Schaue konzentrierter hin, erkenne nichts.

Höre ihr weiter zu. Sie ist attraktiv. Stillvoll gekleidet, wirkt selbstbewusst. Alles scheint zu passen. Trotzdem, jetzt wo dieses unbestimmte Gefühl in mein Bewusstsein gespült wurde, lässt es mir keine Ruhe mehr. Nur greifen kann ich es noch nicht.

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