Lektionen in Demut

»Das Leben ist eine langanhaltende Lektion in Demut.«
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Blick von der Terrasse des AdLib Clubs auf die Frankfurter Skyline mit untergehender Sonne. Beeindruckend. Man weiß nie, wohin der Blick in die Ferne führt. Manchmal so weit, dass man in sich selbst hineinblickt. Manchmal nur auf das Abbild auf dem Display seines Smartphones. (An dieser Stelle frage ich mich immer, was Max Frisch aus »Homo Faber« gemacht hätte, wenn er Menschen mit Smartphones erlebt hätte.)

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Eine kleine Hoffnung mit großer Enttäuschung, bitte!

Wie jede unerfüllte Hoffnung endete meine als Enttäuschung und verblasste am Ende zu einer ernüchternden Realität, die schmerzhaft für mich war.

Die Hoffnung erinnerte mich an einen Anglerfisch, auf dessen Kopf ein Köder wunderschön wie ein Irrlicht leuchtete und die Sinne blendete. Das dicke Ende kam zum Schluss. An meiner hing noch eine weitere Überraschung: eine unerwartete Wendung. „Eine kleine Hoffnung mit großer Enttäuschung, bitte!“ weiterlesen

In der weiblichen Endlosschleife

In der weiblichen Endlosschleife
Hilda! Klein. Dunkelblond. Wahnsinnig süß. Nicht dünn, aber auch nicht dick. Ich erinnere mich nicht, sie lächeln gesehen zu haben. Einmal vielleicht. Vielleicht lag das an ihren kleinen Zähnen, die ihr selbst nicht gefielen. Oder vielleicht lag es auch an mir. Vielleicht wollte sie genau das ausdrücken als sie mir ihre Telefonnummer gab und meinte, ich solle sie anrufen, wenn ich das nächste Mal ins Cafe Europa ginge. Oder wie soll ich sonst ihre Reaktion auf meinen Anruf bewerten? Vielleicht hätte ich es wissen müssen, als sie auf meine Nachrichten nicht reagierte. Ich rief sie dennoch an.

Das Telefon klingelte.
Einmal.
Zweimal.
Noch einmal.
Dann wieder.

Aha, dachte ich mir, sie wird nicht drangehen. Und dann ein „Hallo!“ Das klang wütend und gar nicht nach ihr.

Es war eine Männerstimme.
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