Mimikry

Es ist letzte Woche bei mir zu Hause. Ich sitze vor dem Fernseher und drücke die Pause-Taste. Es passiert nichts. Die Folge »Elementary« läuft unbeeindruckt weiter. Natürlich, es liegt nicht an dir, liebe Fernbedienung, sondern an mir. Wir alle haben unsere schwachen Momente und an deinem bin ich schuld! Trotzdem werde ich es im Moment nicht ändern, wieso auch. Also ziele ich mit der Fernbedienung genau auf den Fernseher und drücke diesmal mit konzentrierter Kraft. Obwohl mein Daumen eine übermenschliche Energie entwickelt, passiert wieder nichts. Ich schüttle die Fernbedienung als könnte ich mit dem Schütteln die kaum existente Energie potenzieren. Und drücke wieder.

Albert Einstein sagte einmal, es sei Wahnsinn, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten. Es wird noch schräger: Albert Einstein kann sich selbst nicht daran erinnern, dieses Zitat je gesagt zu haben!

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Kann man anhand der Augenfarbe des Kindes die Vaterschaft ausschließen?

Als Kind wollte ich immer Detektiv werden und Fälle lösen, so wie Die drei ???. Dann, beeindruckt von Dr. Hannibal Lecters Fähigkeiten, andere Menschen wie offene Bücher zu lesen, ein Psychiater. Später träumte ich davon, ein Profiler zu sein und mittendrin auch mal ein Shaolin Mönch wegen des Kung Fus.

Von alledem ist die Faszination geblieben, aus simplen sichtbaren Information etwas über einen Menschen herauszufinden. Äußere Merkmale, die etwas über sie oder ihre Beziehung zu anderen Menschen verraten. Eines dieser Merkmale kreuzt immer wieder meinen Weg, wie auch kürzlich in der Folge 7 »Mittel und Wege« der ersten Staffel von »Elementary«: Die Augenfarbe.

In dieser Folge schließt Sherlock die leibliche Vaterschaft aus, weil das Kind blaue Augen hat und seine Eltern braune.

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