Sei responsive!

Aus der Dunkelheit zwischen dem pulsierenden Licht leuchten zwei pechschwarze Augen auf und zaubern das Versprechen einer heißen Nacht. Diese Vorstellung prickelt lüstern und unbehaglich in meinem Kopf. Eine Nacht mit dieser Wildkatze und ich brauche drei Tage Erholung!

Blickt sie mich an?

Irgendwo zwischen meinen Gedanken und den Menschen auf der Tanzfläche flackert ein Lächeln auf ihren Lippen auf.

Meint sie mich?

Dann fallen ein paar verwirrte Haare ihr ins Gesicht, die sie mit der Hand, begleitet von einer Aufwärtsbewegung ihres Kopfes, lässig zur Seite wirft, als wäre es ein Teil ihres Tanzes. Während all dieser wohlchoreografierten Bewegungen schaut sie mir für einen kurzen, endlosen Moment direkt in die Augen und blickt dann weg. Verschwindet in der Menge, im Licht, in der laut dröhnenden Musik. „Sei responsive!“ weiterlesen

Das Joggen und ich

A Brand New Day by Thomas Hawk

„Der diskontinuierliche Paradigmenwechsel in den Wissenschaften führt zu einer kontinuierlichen Entwicklung in den Wissenschaften.“ Das war sinngemäß der allererste Satz des Profs in meiner allerersten und deshalb auch der allerletzten Philosophie Vorlesung! Doch ich bilde mir ein, dass der Satz hervorragend mein Verhältnis zum Jogging wiedergibt.

Ich jogge mit unregelmäßiger Regelmäßigkeit und unterstelle mir dabei, Fortschritte zu machen, so dass ich mal an einem Marathon teilnehmen kann. Heute war wieder so ein Tag. Die Sonne tauchte unerwartet in Bielefeld auf. Körperlich hatte ich meine Erkältung nahezu auskuriert. Fühlte mich fit und wollte mich wieder bewegen. Ich wollte es dabei langsam angehen, denn das letzte Mal lag fast drei Wochen zurück, aber eine attraktive Joggerin durchkreuzte meinen Plan!

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