Putzen für die Putzfrau

Bella erzählte mir kürzlich, dass sie eine Putzfrau engagiert hatte. An sich war das auch keine große Überraschung, denn sie hatte begonnen, halbtags zu arbeiten. Großes Haus, zwei Kinder – eigentlich sind es immer drei, denn Ehemänner werden auch dazugezählt -, waren nicht mehr in der restlichen Zeit zu schaffen.

Daher fand ich das gut und wollte Details wissen: wie teuer war das, was machte die Putzfrau, arbeitete sie sorgfältig, wie oft und wie lange kam sie, war es wirklich eine Hilfe für sie.

Ja, sagte sie, nur das Aufräumen, Putzen und Reinigen bevor die Putzfrau käme, wären ihr manchmal zu viel.

»Bitte, was?«
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Abarbeitungsmodus.

In letzter Zeit stieg mein Emailaufkommen rapide an. Ich verlasse meinen Arbeitsplatz. Nur kurz. Ein Fehler. 20 neue Mails! Was ist passiert? Ist gerade die Welt untergegangen? Nein. Ein Kettenbrief mit Kettenreaktion. Normal. Die Mail sucht sich durch ein Gewirr von Menschen seinen Bestimmungsort. Bei mir wird er nicht heimisch.

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Schlaflos im Bett oder Email für mich

Email für dich

Als im Jahre 1998 Meg Ryan und Tom Hanks abends eine süße Stimme „Email für dich“ [1] aus ihrem PC ertönen hörten, waren sie in freudig-romantischer Erwartung. Damals war alles noch neu und frisch, Emails eine Seltenheit, abwechslungsreich und aufregend.

Weckruf

Heute sitzt noch kaum jemand vor dem PC und wartet auf eintreffende Nachrichten. Längst verfügt jeder über mobile Geräte, die von überall und zu jeder Zeit die Mails abrufen. Dabei handelt es sich nicht nur um private Mails, sondern betrifft ebenso oder vorwiegend den Job. Wenn mein MDA lautstark summt und brummt, greife ich reflexartig wie ein konditionierter Pawlowscher Hund zum Handy, um zu schauen, wer mir geschrieben hat und was mir geschrieben wurde. „Schlaflos im Bett oder Email für mich“ weiterlesen