Wie man für beliebige Handynummern automatisiert den Zeitpunkt und die Dauer des Online-Status auf WhatsApp mitschreibt

  • Ich habe in wenigen Minuten ein einfaches Skript für WhatsApp geschrieben. Es basiert auf dem Artikel von Robert Heaton. Dieses Skript ließ ich auf der Webseite https://web.whatsapp.com/ von WhatsApp laufen und konnte daher automatisiert die folgenden Informationen von Personen, die eingewilligt hatten, tracken:
    WhatsApp - OnlineStatus auslesen
    WhatsApp – OnlineStatus auslesen
    • »zuletzt online«, basierend auf den WhatsApp Einstellungen
    • »schreibt…«, wenn die Person einem direkt schreibt
    • »online«, für JEDE Person, die man als Kontakt speichert – unabhängig davon, was für Datenschutzeinstellungen gesetzt sind
    • Dauer, wird basierend auf den protokollierten Informationen zum Status »online« ermittelt

    Mit dem Punkt »online« kann jeder den Online-Status für JEDE Handynummer mitlesen und protokollieren.

    In diesem Artikel beschreibe ich meine Ergebnisse und wie ich die Informationen ermittelt habe. „Wie man für beliebige Handynummern automatisiert den Zeitpunkt und die Dauer des Online-Status auf WhatsApp mitschreibt“ weiterlesen

  • Eine E-Mail-Adresse für meine Gedanken oder Wie mein Denken funktioniert

    Freunde von mir meinen, ich denke zu viel – nach. Sie beziehen das auf Menschen. Vielleicht haben sie recht. Trotzdem ist das einseitig, z. B. wissen sie nicht, ob und wie viel ich über meine Arbeit nachdenke oder wie mein Denken generell funktioniert oder warum ich mir mehr Gedanken mache als sie. Ich glaube nicht, dass ich mir mehr Gedanken als sie mache; ich glaube eher, dass ich kommunikativer bin als sie. Und vielleicht liegt hierin ein Grund, warum ich schreibe. „Eine E-Mail-Adresse für meine Gedanken oder Wie mein Denken funktioniert“ weiterlesen

    WhatsApp und die Meta-Ebene der emotionalen Kommunikation

    Gleichsam wie durch einen Kuss aus ihrem Dornröschenschlaf aufgeweckt, bemerkten einige meiner »Kontakte« auf WhatsApp einen eingebildeten bitteren Geschmack in ihrem Mund. Vielleicht hätte ich zuerst eine Zahnbürste oder gleich eine Badewanne reichen sollen (was viel zu selten in Märchen geschah – es ist doch erstaunlich, wie bezaubernd die angehenden Prinzessinnen aus ihrem langen Schlaf erwachen). Aber das hier war kein Märchen, sondern die reale Welt, wo Menschen nicht gerne aufgeweckt werden (der Wecker singt jeden Arbeitstag sein Lied davon).

    Der Weckruf erreichte einen Teil meiner »Kontakte« in Form eines überraschend verschwindenden Profilbilds. Mein charismatisches Gesicht wurde durch einen grauen Kreis mit weißem Kopf ersetzt. Ich hatte meine WhatsApp Einstellungen geändert und teilweise sie gelöscht. Im ersten Moment muss das ein Schock gewesen sein, sonst hätte ich nicht emotional aufgeladene Nachrichten bekommen. „WhatsApp und die Meta-Ebene der emotionalen Kommunikation“ weiterlesen

    Das Schlimmste wäre…

    …, sagt er, wenn sie mir nicht zurückschreibt.

    Wirklich, frage ich und muss darüber nachdenken. Irgendwie erscheint es mir nicht schlimm genug.

    Am Samstag lernte er in der Disco eine – wie er sagt – umwerfende Frau kennen. Jetzt sitzen wir hier im Café draußen und genießen die Sonne. Um genauer zu sein, ich erfreue mich an den warmen Sonnenstrahlen und dem blauen Himmel, während er seine schützende Hand über sein Smartphone hält und auf das Display starrt, um den Moment nicht zu verpassen, an dem sie seine Nachricht liest. WhatsApp ist schon toll!

    Ist das wirklich das Schlimmste, was du dir vorstellen kannst?

    Ja, sagt er, ohne auch nur eine Sekunde darüber nachzudenken. Zwei blaue Balken, die kein Paar sind und ihr Blau der Anfang einer unschönen Reise markieren kann.

    Was wäre, sage ich, wenn sie dir schreibt, dass sie sich nicht an dich erinnert? Wenn sie dich einfach vergessen hat?

    Er blickt hoch.

    Der Muslim und die vegane Schinkenwurst

    Heute Morgen wieder das Brot mit einem Fluch belegen. Darunter Halbfettmargarine mit einer Schicht Philadelphia darüber, auf dem sich gemütlich ganz junger Gouda niederbettet.

    Natürlich fehlt da etwas. Ei oder Fleisch. Ei habe ich nicht, auf Fleisch verzichte ich, so oft es geht.

    Also habe ich mir vegane Schinkenwurst gekauft. Fand ich irgendwie witzig, denn meine Religiosität beschränkt sich darauf, kein Schweinefleisch zu essen*. Das ist wirklich das wenige, woran ich mich halte. Meine Mutter betet auch immer für mich, und ich hoffe, es hilft, auch wenn ich nicht ans Jenseits glaube (nicht in der Form, wie wir es uns vorstellen). Also, falls mich jemand fragt, ob ich Schweinefleisch esse, werde ich ab sofort sagen können: nur Veganes! „Der Muslim und die vegane Schinkenwurst“ weiterlesen