Lektionen in Demut

»Das Leben ist eine langanhaltende Lektion in Demut.«
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Blick von der Terrasse des AdLib Clubs auf die Frankfurter Skyline mit untergehender Sonne. Beeindruckend. Man weiß nie, wohin der Blick in die Ferne führt. Manchmal so weit, dass man in sich selbst hineinblickt. Manchmal nur auf das Abbild auf dem Display seines Smartphones. (An dieser Stelle frage ich mich immer, was Max Frisch aus »Homo Faber« gemacht hätte, wenn er Menschen mit Smartphones erlebt hätte.)

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Wie man IT-Projekte zum Erfolg bringt: Kleine Ideen ganz groß

»Geil!«

Das Wort »connected« stand rechts oben auf der Webseite. Es sah alles andere als spektakulär aus, aber diese Kleinigkeit, die fast schon banal wirkte, kämpfte sich durch diverse Schichten des SAP CRM 7 bis an die Oberfläche hindurch, um dort weitere Ebenen und Systeme zu durchqueren, bis es endlich dort oben auf dem Bildschirm angekommen in grüner Schrift aufzuleuchten begann.

Wer SAP kennt, der weiß, dass nichts daran so einfach ist, vor allem nicht, wenn man in dessen Oberfläche (UI) für die Contact Center Lösung (Interaction Center WebClient genannt) etwas umsetzt, was von der Software so nicht vorgesehen wurde.

Aber das war es nicht, was den Mitarbeiter meines Kunden (ein anderer als dieser) zu seinem begeisterten Aufruf verleitete, sondern die Idee, genau diese Information überhaupt und dort zu platzieren. Der Mitarbeiter erkannte sofort, die weitreichende Bedeutung meiner Umsetzung.
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Wie man das Denkkorsett von Bedenkenträgern aufschnürt

Mein Kunde ruft mich an, genauer gesagt, der Mitarbeiter meines Kunden. Er möchte unsere kleine Lösung einem kleinen Kreis von ausgewählten Kollegen vorstellen. Darauf freut er sich, denn er ist ein bisschen stolz auf das Ergebnis – und ich ebenso.

Wir beide haben über mehrere Tage und Wochen immer wieder an der Anwendung, für die er verantwortlich ist und die ich konzipiert und entwickelt habe, gearbeitet. Wir schauten uns regelmäßig die Teilergebnisse an. Dachten über weitere Funktionen nach, die dann in kleine Verbesserungen und Erweiterungen mündeten. Und bei jedem dieser Schritte fanden wir immer mehr Gefallen an dem, was wir sahen und uns ausgedacht hatten, denn es wurde besser als wir uns zuvor hätten vorstellen können.
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Mein Hobby als Job oder Wie ich eine außergewöhnliche Performance erreichte

Bescheidenheit ist eine Tugend, die du pflegen solltest, sobald die Menschen von deinen heldenhaften Taten gehört haben. Nur im Glanze ihrer Bewunderung solltest du dich bescheiden zeigen und immer ein wenig tiefer stapeln. Denn solches Handeln steigert, zu deiner Freude, die Bewunderung deiner Bewunderer in ungeahnte Höhen.

Aber du hast noch nichts von meinen Heldentaten gehört. Warum eigentlich nicht? Oder woher auch? Daher wäre in diesem Fall meine Bescheidenheit, also nicht darüber zu reden, völlig fehl am Platz. Auf welcher Grundlage sonst willst du mich beurteilen – vor allem meine Bescheidenheit!

Daher werde ich voller Demut und mit geneigtem Haupt dir von meiner unglaublichen Performance als Berater erzählen. Denn als ich heute wieder ein Problem bei meinem Kunden in atemberaubender Zeit löste, war ich so von mir beeindruckt, dass ich es dir erzählen muss glücklich, dass ich meine Freude darüber mit dir teilen will!
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Ein Bilderrätsel oder Wie man gegeneinander interagiert

Das Universum ist voller Mysterien.
Mittendrin eine Welt voller Rätsel.
Darauf ein bunter Wollknäuel voller miteinander auf wundersame Weise kommunizierender Wesen.

Und je näher man hinein zoomt, desto verwirrender wird es.

Kein Lebewesen ist heute in der Lage, so nuanciert, facettenreich, detailliert und präzise miteinander zu kommunizieren wie der Mensch. Vor allem besitzt keine andere Spezies die göttliche Gabe, Emails zu schreiben.

Das heutige Stück handelt von einer mysteriösen Email, die eigenwillige Bahnen durch die Leben verschiedener Personen zieht und bei mir Fragen hinterlässt. Die darin agierenden Personen sind real, ebenso die Wege, die diese Email geht und nicht selten in ähnlicher Form in der Welt des Beraters auftaucht. Daher sind die darin vorkommenden Personen anonymisiert (hat nichts mit DSGVO) zu tun und die Geschichte als Bilderrätsel mit Worten gemalt.

Finde die Lösung!
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