Wochenrückblick KW17|2018 – Fit und die Auswirkungen des DSGVO auf meinen Blog

Bielefeld um 7 Uhr morgens
Bielefeld um 7 Uhr morgens

Heute Morgen wieder aufgewacht, bevor ein Hahn krähen konnte. Hähne hörte ich schon lange nicht mehr, aber Esel, die durch die Straßen wieder torkelten. Was fängt man mit so vieeel Morgen eigentlich an, während die Welt noch schläft (außer den Besoffenen natürlich)?

Normalerweise schwanke ich zielsicher auf mein Sofa. Schnappe mir im Idealfall ein Buch und nicke bei den ersten Zeilen wieder ein. Wenn ich dann wieder aufwache, bin ich wie besoffen und kann mich den größten Teil des Tages wegschmeißen. Ich beschloss, was ich seit Jahren nicht mehr gemacht hatte: Ich ging früh zum Fitness.

Das ist sehr mutig von mir. Morgens bin ich so gelenkig und geschmeidig wie ein tiefgefrorenes Huhn und muss mich auf dem Laufband erst warm laufen. Doch wieder vergaß ich, wie belebend ein Aufreger über die anderen Mitglieder sein kann!

In meinem Wochenrückblick geht es neben meiner Fitness auch um die meines Blogs hinsichtlich der bevorstehenden DSGVO Bestimmungen.

Here we go.
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Affentheater oder Ein Gesicht voller Selfies

Das Licht der Sonne bricht kalte Schatten auf die Bühne und verleitet doch die Kamera zu achtlosen Momentaufnahmen. Klick.

Wer nicht aufpasst, erhascht auf seinem Schnappschuss eine lächelnde Makaken-Dame, über dessen Schulter eine Blaumeise überrascht und ein wenig pikiert in die Kamera schaut, während der Wurm sich in ihrem Schnabel um sein Leben windet. Und dann sind da noch all die Bäume im Hintergrund (die Kuh im Bild wurde völlig übersehen). Hat der Fotograf nun Persönlichkeitsrechte verletzt? Wenn ja, wessen? Oder gar alle anderen, die nicht auf dem Foto sind, diskriminiert? Klick.

Ich habe die Kommentarfunktion meines Blogs ausgeschaltet. Aus zwei Gründen: Zum einen möchte ich wegen des bevorstehenden DSGVOs keine personenbezogenen Daten auf meinem Blog speichern. Zum anderen kommentieren die meisten meine Artikel an anderer Stelle (Facebook oder Twitter). Eigentlich finde ich das schade, denn wie unterhaltsam und hintersinnig Kommentare sein können, zeigen die Einlassungen der Leser zum tagesschau.de Artikel »Affe hat kein Recht auf Copyright«. Wir ahnen beide, worauf das hier hinausläuft – es geht um die Tierrechtsorganisation(!) PETA und den indonesische Schopfmakaken Naruto. Klick.
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Wochenrückblick 16|2018 – Bettgeschichten mit Quickie & andere soziale Netzwerke

Defragmentation by Hakan Civelek
Defragmentation by Hakan Civelek

Ich bin so müde, ich könnte sofort mit jeder schlafen. Oder auch alleine. Hauptsache Bett. Bevor nun einige Herzen vor Freude und andere vor Empörung höher schlagen – eine Warnung vorweg: Ich bin ganz schlecht im Bett. Ich wache viel zu früh auf.

Das ist sehr unbefriedigend. Auch für mich.

Aber heute schlief ich länger. Der Trick ist, viel länger wach zu bleiben!

Damit herzlich Willkommen zu meinem dieswöchigen Wochenrückblick mit Bettgeschichten, einem Quickie, Gesichtsbuch und Instagram.

Here we go.
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Die Banalisierung der Blöden oder »Einfach krank!«

Der Winter ist plötzlich dem April gewichen und treibt seltsame Blüten. Es raschelt im Gebüsch. Ein Echo hallt dumpf durch den Blätterwald nach und verbreitet Empörungswellen. Das Gansta-Rapper-Duo Kollegah und Farid Bang vollbrachte das schäbige Kunststück, den Körper der Holocaust-Opfer auf ein banales Fitness Attribut zu reduzieren (der Link führt zum gesamten Text des Lieds »0815«, den man gelesen haben sollte), um sich selbst groß hervor zu tun.

Seitdem schlägt das Ereignis Wellen. Sorgt für Proteststürme. Spült täglich irgendwelche Meldungen von Künstlern, die kritisieren, und manche gaben sogar ihre Echos zurück. Noch nie habe ich mich so viel mit einem Preis beschäftigt, der mich so wenig interessierte.

Bevor ich missverstanden werde: Der Vergleich war abgeschmackt. Die Proteste und die Distanzierung der Künstler und der Medien richtig und wichtig – nur stelle ich mir die Frage: Was hat es gebracht?
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Wochenrückblick 15|2018 – Egos, Glamour und der liebe Datenschutz

Pokerface by Hakan Civelek
Pokerface by Hakan Civelek

Danke! Du hast letzte Woche meinen Wochenrückblick gelesen. Also einer von zweien. Damit habe ich eine Erfolgsquote von 50%. Mit diesem fulminanten Ergebnis erscheint heute zu Recht ein neuer Rückblick!

Vor dem US-Kongress. Mark Zuckerberg blickte wie ein gestörter Fisch, der überraschend an einen Strand gespült wurde, mit großen Glupschaugen die Wesen an, die in einer Reihe vor ihm ihre Münder öffneten und schlossen, als würden sie an Land ersticken und nur stinkende Luft produzieren. Irgendwie musste ich an den Kiemenmenschen aus dem »Schrecken vom Amazonas« denken.

Andere verglichen ihn mit Data aus »Star Trek«. Der Androide, bleich und starr, aber dennoch mit menschlicheren Zügen – vor allem, wenn er lächelt – ist mir komplett sympathisch, schon alleine, weil er die drei Asimov’schen Robotergesetze befolgt. Darin lautet das erste Gesetz:

»Ein Roboter darf kein menschliches Wesen (wissentlich) verletzen oder durch Untätigkeit (wissentlich) zulassen, dass einem menschlichen Wesen Schaden zugefügt wird.«
(Quelle: Wiki, Stand 15.04.18)

Nun, hat Facebook dich verletzt oder dir geschadet? Interessiert dich das überhaupt?

In meinem Wochenrückblick geht es um die neue Datenschutz-Grundverordnung und mein WordPress Blog. Natürlich darf dabei Facebook nicht fehlen. Und ein wenig Glamour gibt es auch noch: mein Fame-Status auf Instagram.

Here we go.
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