Besinnliches an verkaufsbesoffenen Tagen

Der Schnee fällt aus einem weißgrau bedeckten Himmel. Ich sitze in meinem warmen Wohnzimmer vor meinem Notebook und werfe einen Blick aus dem Fenster: eine verträumte Landschaft aus schneeverdeckten Dächern und Bäumen. Irgendwo da draußen, sage ich mir, lauert die Kälte. So sehr ich auch den Winter wegen warmer Daunenjacken, dicker Pullover, großer Schals und cooler Boots mag, so sehr hasse ich Kälte in jeglicher Form. Vor allem fröstelt es mich bei der Vorstellung, dass verwirrte Schneeflocken an meinem Nacken dahinschmelzen. Igitt!
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Mein 3 Minuten Training oder Wie ich mich reanimierte

Eigentlich könnte ich jeden Tag eine Stunde länger schlafen, aber mein Körper ignoriert die Zeitumstellung, die arrogante Sau! Später schlafen zu gehen ist dabei völlig ok.

Ich schaute auf mein Smartphone: 3 Uhr 47. Gibt es etwas Schöneres als frühes Aufstehen an einem freien Tag? Denn wann sonst hat man so viel Stunden ungenutzter Zeit vor sich! Also begann ich zu lesen (ich habe immer mindestens ein Buch griffbereit im Bett).

An sich bin ich morgens meistens recht fit, egal, wann ich unfreiwillig aufwache, solange ich nicht erneut einschlafe. Ich schlief dann ein und wachte als Untoter auf (immerhin nicht als Blödmann). “Mein 3 Minuten Training oder Wie ich mich reanimierte” weiterlesen

NW-Online: Bielefeld wegen Überfüllung geschlossen

Bielefeld heute. Bekanntermaßen sollte man seine Liebe nicht an einen Brückentag hängen.

Aber meine Haare brauchten eine Frisur – eine Art Rettungsanker für mein Gesicht, daher hatte ich anderes im Kopf, außerdem war ich beim letzten Brückentag bei IKEA und nicht wie jetzt in der Bielefelder Innenstadt.

So lief ich mit dem Kopf in Gedanken durch die Stadt und erinnerte mich, dass wir jetzt wie jede große Allerweltsstadt ein Shoppingcenter haben: Das Loom.
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Abgelaufen und doch nicht vorbei

Über dem Eingangsbogen meiner Küche steht in geheimer Schrift »Ort der Verwesung«, gefolgt von dem an Dante angelehnten Satz:

»Ihr, die ihr hier Einkehr findet, lasst fahren alle Hoffnung auf Verspeisung.«

Für Lebensmittel ist mein Kühlschrank der Vorhof zum Mülleimer. Eine Station vor dem Lebensmittelalbtraum. Viel schlimmer trifft es meine Schränke, denn, was dort Einkehr findet, wird nahezu für immer weggeschlossen.
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